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Diese Seite wurde am 10. 4. 2010 aktualisiert.

STATIONEN von Guido Moser und dem Kunst- und Kulturverein "die Rossschaukel

"Ich habe nichts gegen das, was geschieht"
J. KRISHNAMURTI

1977
Europaweit, 1977-2000: Gelegenheit für eine Freundschaft mit dem Down- Künstler Engelbert Donner.

1978
Bologna: Theaterstück "Coriandoli", settimana Internazionale della Performance.
Bologna: Theaterstück "Coriandoli", mostra Internazionale metafisica del quotidiano.
Ferrara, Sala Polivalente: Theaterstück "Coriandoli"- galleria civica d'arte moderna.

1979
Bologna: Theaterstück "Promenade" mit der Gruppe "Il laboratorio".
Bologna. Theaterstück "La casa" mit der Gruppe "Il laboratorio".
Sant Arcangela: Internationales Theaterfestival "La casa".

1980
Bologna: Theaterstück "Kirchmaier & Stallmaier in tournee" (eineifacheridiottutesauch)- Incontro scambio col teatro Bolognese della III generazione.
Bozen: Theaterstück "Kaspar Hauser", Internationales Theaterfestival.
Innsbruck: Theaterstück "Kaspar Hauser" - Kleinkunstfestifval.
Berlin: Theaterstück "Kaspar Hauser" - Tanzfabrik Berlin.

1981
Pergine: Theaterstück "Lenz" frei nach G. Büchner - Festival "Pergine spettacolo aperto".
Pergine: Theaterstück "Il circo Moser" - Festival "Pergine spettacolo aperto".
Augsburg: Theaterstück "Lenz", frei nach G. Büchner.
Bozen: Theaterstück "Lenz" - Mostra, Teatro - trentennio teatro Stabile di Bolzano.
Mori: Theaterstück "Lenz" - Theaterfestival Mori.
Mailand: Theaterstück "Lenz" - Stanislavski - Projekt.
Berlin: Theaterstück "Männerhochzeit" - Schwarzes Cafè.
Berlin: Theaterstück "Kaspar Hauser" - Midgart.
Modena: Theaterstück "Lenz" - teatro estate.

1982
Bozen: Theaterstück "die Laufmappe" mit der Gruppe "10 Monate" (Pius und Volcker), Walterhaus.
Brixen: Theaterstück "Schule mit Clowns"

1983
Hamburg - Venedig: "Zehn Schauspieler auf dem Weg zum Naturtheater von Oklahoma", frei nach dem Kafka - Roman "Amerika" mit der Gruppe "Taliban".
Hamburg: Theaterstück "Kirchmaieraden" - Theater Monsun.
München: Theaterstück "Kaspar Hauser" - Frauenhoftheater.
Biel (Schweiz): Theaterstück "Kaspar Hauser" - Theater de Poche.
Salzburg: Theaterstück "Lenz" - Szene der Jugend.
Bären (Schweiz): Theaterstück "Kirchmaieraden".
Frankfurt: Theaterstück "Kaspar Hauser" - Sliksuph-Theater.
Frankfurt: Theaterstück "Der Sturm", frei nach Shakespeare - Sliksuph Theater.
Bologna: Theaterstück " Incontri" - Comedians.
Nürnberg: Theaterstück "Kaspar Hauser" - Theater im Hof.
Bozen: Choreographie und Spiel zu "Romeo und Julia", Stadtheater.
Bozen: Theaterstück "L'asino trasformato", Kindertheater - Kinder spielen für Kinder.

1984
Bologna: Theaterstücke " Männerhochzeit - Kaspar Hauser - Kirchmaieraden" - il teatro dell'emarginazione.
Bruchsal: Theaterstück "Blick zurück im Zorn" von John Osborne, Badische Landesbühne.

1985
Zürich: Theaterstück "Kaspar Hauser" - Neumarkt- Theater.
Biel (Schweiz): Theaterstück "Lenz" - Teatre Boche.
Frankfurt: Theaterstück "Der Sturm" von Shakespeare, Theater am Turm.
Düsseldorf: Theaterwerksatt "Die opernsingende Kuh wird in drei Zentimeter Wasser ertränkt", frei nach Federico Fellini.
Düsseldorf: Kunstperformance "Ein Porträt für die Stadt".

1986
Göttingen: Dozent und Regie für die Theaterschule: Improvisation, Körpertheater und Rollenspiel.
Darmstadt: Theaterstück "Das Luftschiff".
Hamburg: Theaterstück "Kirchmaieraden" - Internationales Theaterfestival Kampnagel.
Frankfurt: Theaterstück "Männerhochzeit" - Internationales Kunstfestival Sommerloch.
Düsseldorf: Theaterstück "Der Weibsteufel" - Internationales Theatertreffen.
Frankfurt: Kunstinstallation "Der Stuhl" für die Messe Management Frankfurt im Auftrag von Conecta Parner.

1987
Düsseldorf: Werkstattheater "Kunstinstallationen mit Schauspielern und bildenden Künstlern".
München: Regie - "das Schloss" frei nach Franz Kafka, für das Studiotheater.
Mals: Regieseminare für die Volksbühnen Südtirols.
Freiburg: Theaterstück "Kaspar Hauser" - Internationales Festival.
Klagenfurt: Theaterstück "Kirchmaieraden" - Internationales Festival.
Tübingen: Theaterstück "Kaspar Hauser".
Fulda: Theaterstück "Ollemolle", Clowngruppe.
Bremen: Theaterstück "Kaspar Hauser".
Hamburg: Theaterstück "Männerhochzeit".
Biel (Schweiz): Theaterstück "Männerhochzeit".
Göttingen: Theaterstück "Ein Sommernachtstraum", frei nach Shakespeare - Lustschlösschen.
Ludwigshafen: Theaterstück "Lenz".
München: Theaterstück "Kammermusik" und "Kaspar Hauser", Theater in Schwabing.
Kiel: Theaterstück "Kammermusik".
Nürnberg: Theaterstück "Lenz".
Düsseldorf: Theaterstück "das Schloss", frei nach F. Kafka - Werkstatt-Bühne.

1988
München: Theaterstück "das letzte Band" mit Martin Sperr von Samuel Beckett, Studiotheater.
Karnutschhaus 23a: Theaterinstallation, Performance mit Therapeuten, Schauspielern und Musikern "das Schloss".
Karnutschhaus 23a: Seminar "der Fall Gualtieri", ein Forschungsprojekt zu Autismus in unserer Gesellschaft mit Roman Moser und frei schaffenden Künstlern aus dem In- und Ausland.
Düsseldorf, Göttingen und München: Szenische Lesungen aus "Lenz", "Kaspar Hauser" usw.

1989
München: Inszenierungen und Installationen zum "Schloss" und Becketts "Das letzte Band".
Karnutschhaus 23a: 5 Theaterstücke "Granitsplitter", eine Festivalproduktion.
Obervinschgau: Erstes internationales Kleinkunstfestival.
Bologna: Lehrauftrag für Improvisation und Körpertheater, für die staatliche Schauspielschule (Accademia Antoniana).

1990
Obervinschgau: Theaterstück "Du bist die Aufgabe", Festivalproduktion für das zweite internationale Kleinkunstfestival.
Karnutschhaus 23a: "Stufenportrait", Sommeraktion mit Künstlern aus Deutschland und Südtirol.
Bologna: Theaterstück "Du bist die Aufgabe".

1991
Karnutschhaus 23a: 10-tägige Sommeraktion zum Thema "Der Vierklee".
Karnutschhaus 23a: Kunstperformance: "Schaum, Fugen für Theater und Literatur".
Pfeiferhaus Stilfs: Symposion "Kunst ist doch Genuss, Entweder oder" - Tischkunst.
Düsseldorf: Seminar für die "Impuls-Theatergruppe Düsseldorf" zum Thema "Menschen trübe Schatten".
Karnutschhaus 23a: Sommerseminar "Stufenportraits" 16. - 26. August

1992
Düsseldorf: Seminar für die "Impuls-Theatergruppe" zum Thema: "Gordische Knoten".
Kaltern: Regie für die Volksbühne Kaltern: "Der gestiefelte Kater stiefelt..."
Karnutschhaus 23a:: Literatursymposion zu Thomas Bernhard.
Pfeiferhaus Stilfs: Kunstaktion "Stilfser Metamorphosen" mit Installation von Günther Vanzo.
Karnutschhaus 23a:: Sommerseminar "Hirsch21221211Ku" für Theater und Kunst.
Schwerin und Stilfser Brücke 23a: Multi-Media-Forum mit Ausstellung und Theater zum Thema "Der Berg - Das Meer - Raum für Ideen."

1993
Schwerin: Kunstaktion "Das Wort wird Körper" für das Forum der Künste - Festival.
Düsseldorf: Regie und Spiel für die Kulturwerkstatt:
Das Schloss - frei nach F. Kafka
Der Prozess - frei nach F. Kafka
Du bist die Aufgabe - frei nach F. Kafka.
Pfeiferhaus Stilfs: Kunstausstellungen "9 Künstler im Pfeiferhaus im Pfeiferhaus/Stilfs Verschmelzung von April bis Dezember".

1994
Düsseldorf, Kulturwerkstatt:
Szenische Lesung zu Robert Walser
Szenische Lesung zu Franz Kafka
Dortmund: Szenische Lesungen im Theater "Fletsch Bizzel"
"Granitschaum, die persönliche Wissenschaft"
"Das Schloss frei nach F. Kafka oder die Karnutschhütte 23a"
"Alla Cart"
"Du bist die Aufgabe"
Pfeiferhaus Stilfs: Ausstellung von Johann Tscholl: "Was nicht ist, kann noch werden - wer nicht isst, kann doch werden."
Pfeiferhaus Stilfs: Seminar "Farben, Szenen, Bilder, Symbole" mit Ausstellung, zusammen mit Gabriele Koch vom "Figurentheater Homunkulus" Berlin.
Karnutschhaus 23a: IV. intensives Sommererlebnis im Ortlergebirge vom 15.07.-29.07. Wandern, Feldenkrais, Arbeit am eigenen Ausdruck, Seminar und Theater.

1995
Bologna - Bonn: Städteportrait "das magische Bologna" für die Stadt Bonn, eine Vernetzung zwischen den verschiedensten Kunstrichtungen aus Bologna wurde für eine Woche im Juli in Bonn gezeigt.
Pfeiferhaus Stilfs: Theatersymposium zum Thema: "Die Kraft der alten Esel", April.

1996
Pfeiferhaus Stilfs: Kunst- und Theaterzyklus "Randsteine für Kultur", Ausstellung und Theater.
Pfeiferhaus Stilfs: Kunstfestival "Alpine Trachiotomie", mit Jakob de Chiriko und seiner Gruppe.
Schlanders: Beitrag zur Ausstellung "Geliebt und vergessen - das Schaukelpferdchen" mit der Performances "Brief an das Schaukelpferdchen" (Mai).
Pfeiferhaus Stilfs: Ausstellung "Alfred Pinggera - ein Bergbauer aus Stilfs verstorben" (Februar).
Düsseldorf: Seminar für die Theaterwerkstatt "Schaukelpferdchen und andere Spielereien", 19. - 21. April.
Düsseldorf: fünf Theaterstücke mit Ausstellung zum Thema: "Randsteine für Theater, Literatur und Kunst", für das Theaterhaus Düsseldorf, 11. - 21. April.
Pfeiferhaus Stilfs: Ausstellung: "Randsteine im Pfeiferhaus" vom 04.12. - 23.12. mit Markus Daniel.
Pfeiferhaus Stilfs: Ausstellung mit Seminar von Hubert Wieser im Februar "Korben, Kunst und Kreativität im Pfeiferhaus".
Pfeiferhaus Stilfs: Internationales Kunsthappening "Trachatomie in den Alpen" mit Hubert Wieser (Stilfs), Pavel Schmidt (Schweiz), Marco Pellizzola (Mailand), Heinz Dieter Heisl (Hall in Tirol), Paul Renner (Vorarlberg), Jutta Tappeiner (Bozen) und Jakob De Chirico (Meran).
Karnutschhaus 23a: Seminar "Urbilder des Herbstes" für Kunst und Theater.

1997
Prad: Teilnahme an der Ausstellung vom 22.05. - 28.05 zum Thema "STELLAGE - Das offengelegt Verborgene" mit Objekten und Theaterperformances in Zusammenarbeit mit der Behindertenwerkstatt Prad.
Meran: fünf Theaterstücke zum Thema "Granistsplitter", für den Kulturclub Ost-West:
Caspar Hauser
Alfred Pinggera, der leichte Wanderer vom Ochsenberg
Robert Walser: "Zu spät ist es nie"
Franz Kafka: "Der Fremde bin ich selber"
Guido Moser: "Weiberpost, eigentlich Liebesbriefe"
Karnutschhaus 23a: zwei 4wöchige Projekte zum Thema "Psyche in Bewegung" mit Jugendlichen in Lebenskrise.
Karnutschhaus 23a: zwei 10-tägige Projekte mit Managern zu den Themen A) "Der Fuchs und der Geschäftsmann", B) "Drei sechs neun - der Gang nach Canossa."
Pfeiferhaus Stilfs: Ausstellungen mit Mario Calles (Belgien), Gianni Guido (Ferrara), Marco Pellizzola (Mailand), Valeria Tassinari (Ferrara), vom 27. 07. bis 02.08
Pfeiferhaus Stilfs: Multimediale Performance "The backside af the cyberdog" mit Dani (Schweiz) - elektronische Klangstruktur, Urs Hauri (Schweiz) - Schlagzeug, Anett Vorberg (Köln) - Videoprojektion.
Karnutschhaus 23a: Theaterprojekt: "Unfertiges Tagebuch von einer Frau und zwei Männern", 25. 08. - 10. 09. Retreat mit der Schweizerin Irene Birrer.
Dortmund: Theaterstück "Johanna die Wahnsinnige", Theater "Fletch Bizzel".
Karnutschhaus 23a: Gründung des ersten Stubentheaters in Südtirol zum Thema "Granitsplitter", Oktober bis Dezember.
Hatting (Deutschland): Kindertheaterwerkstatt vom 13.10 - 17.10. zum Thema Clown.

1998
Karnutschhaus 23A: 30 Tage Theater und Feldenkrais mit Irene Birrer aus der Schweiz zum Thema: "Einfach anders leben."
Südtirol: Feldenkraisarbeit mit Menschen, die mit dem MS Syndrom leben, von Februar bis Juni.
Meran: wöchentliches Theaterspiel mit Kindern mit Down-Syndrom für die Volkshochschule Meran, von Febuar bis Mai.
Südtirol: Theaterzyklus "Granitsplitter" in verschiedenen Zentren und Theatern
Neus Düsseldorf: erste Proben zum "Kaspar Hauser-Experiment" im "Schlachthoftheater" - Regie, im Mai.
Naturns: "Theatersport" mit Jugendlichen für den Arbeitskreis "Eltern behinderter Kinder".
Pfeiferhaus Stilfs: Theater-, Puppenspiel- und Kunstsymposion "Begegnungen mit Künstlern aus Italien, Belgien und dem Figurentheater "Homunkulus" aus Berlin, von 10. - 20. August.
Meran: Mitarbeit als Feldenkraislehrer beim Projekt: "Bewegungsvielfalt", für die Volkshochschule.
Meran: Seminar "Clown und Theaterspielen", für die Volkshochschule, vom 07. - 10. September.
Karnutschhaus 23a: Seminar "Schauspieltraining" internationaler Beteiligung, vom 23.08. - 03.09.
St.Gallen / Bozen / Prad bei Mutter / Karnutschhaus 23a alleine: Im November Ausbruch der Autoimmunerkrankung "Guillain-Barrè-Syndrom".

1999
Bozen: Theaterstück "Gedichte - fast Geschichten", Museumsprojekt für Kinder mit Paolo Soccio.

2000
Köln: Theaterstück "Schatten - am Abgrund der Himmel" in Zusammenarbeit mit der Behindertenwerkstatt Prad, für das Welt- Alten- Theater- Festival in Köln, Gürzenig, mit Daniel Oberegger.
Vinschgau: Publikation von "Unterwegs" - Texte aus dem Projekt "Jahreszeiten - Lebenszeiten" im Vinschgau, herausgegeben von der Dienststelle für Altenarbeit im KVW.
Karnutschhaus 23a und Pfeiferhaus Stilfs: "Internationales Kunst - und Kulturtreffen 28. - 30 Juli, "Wir graben einen Schacht nach Babel", mit Daniel Oberegger.
Bozen: Theaterstück "das Büchlein in der Hosentasche" mit Paolo Soccio, für Kinder, 18. 9. - 6. 10.
Karnutschhaus 23a: Theaterstück "Paludio" mit Paola Soccio, zu Max Frisch.

2001
Meran: Theaterstück "Katze Schmetterling Tiger" für die Integrierte Volkshochschule Urania Meran mit Daniel Oberegger, 15. und 16 Februar.
Bruneck: Theaterstück: "Die Künstler - Hirsch122212@kU + Bretter" für grain Bruneck, integriertes Kunstatelier der Volkshochschule für Menschen mit Behinderung, 18 September.
Bologna: Teilnahme am internationalen Kultur- und Kunsttreffen im August mit einer Lesung zu: "Katze, Schmetterling - Tiger" und Hauskinos von Daniel Oberegger.
Karnutschhaus 23a: mehrere Treffen mit Vertretern der verschiedensten Kulturorganisationen aus Südtirol zum Thema: "Wir bauen ein Haus" - Architektur in Bewegung.
Pfeiferhaus Stilfs: Ausstellung: "Fisch - Vogelwelten" von der Künstlerin Romana Ritsch, Mai.
Murnau: Kulturreise nach Murnau mit dem Kunstatelier grain von Bruneck für Austausch mit Künstlern.
Bruneck: Theaterstück "Alla Card", Kunstatelier gain mit einer Integrierten Schülergruppe aus Hamburg.
Pfeiferhaus Stilfs: 2. internationales Kunst- und Kulturtreffen vom 20. bis 22. Juli zum Thema: "Das Wasserloch".
Sarns: Frauentheatergruppe des KVW und Frauengruppe aus Hamburg beim internationalen Frauentreffen, Theaterstück.
Meran: Symposium zum Thema: "Darstellende Kunst und behinderte Menschen in Südtirol", mit dem Kulturverein "Die Rosschaukel", der Urania Meran und dem Kunstatelier grain von Bruneck, mit Daniel Oberegger.
Riva del Garda: Theaterstück "Meine Träume", mit einer Jugendgruppe.

2002
Meran: Theaterstück "Die Maske und das Buch" für die Urania Meran, Integrierte Volkshochschule, mit Daniel Oberegger.
Bozen: Seminar mit Mag. Stefan Pöhl und Lena Adami für KVW Bozen, Dienststelle für Altenarbeit zum Thema "Lebensgeschichten ins Gespräch bringen".
Bozen: Viermonatsprojekt für die Kooperative: "Wir zusammen - noi insieme" zum Thema "Offener Raum für meine Geschichten: Bewegung - Wahrnehmung - Emotion".
Meran: Theaterstück: "Kleiner Bär, verlass mich nicht" für das Behindertenzentrum "Pastor Angelicus".
Pfeiferhaus Stilfs: Lebensausstellung von Lisl Saltuari aus Bozen im Mai, mit Daniel Oberegger.
Pfeiferhaus Stilfs Karnutschhaus 23a: 3. internationalen Kunst- und Kulturtreffen vom 21. bis 28 Juli " Es riecht...", mit Daniel Oberegger.
Staufen: Begegnung im Schulze -Delitzsch- Haus mit Frauen für die Diözesane Frauenfachtagung.
Bozen: Schreibwerkstatt: "Ich schreibe meine Geschichten" mit Frau Lena Adami für den KVW - Dienststelle für Altenarbeit/Bozen.
Südtirolweit: Koloriertes Kindertheater "Wohin der Schlaf sich schlafen legt", für Kinder in Kindergarten und Volksschulen, mit Daniel Oberegger, frei nach Rainer Kunze.

2003
Südtirolweit: Koloriertes Kindertheater im Jahr des Wassers "Wasser ist etwas Wunderbares", für Kinder in Kindergarten und Volksschulen, mit Daniel Oberegger.
Karnutschhaus 23a und Pfeiferhaus Stilfs: "Europäische Begegnung zum Jahr des Wassers - Symposion, die Wassertage, und Ausstellung von Heidrun Oberegger, mit Daniel Oberegger.
Karnutschhaus 23a: Theater "Der zensurierte Todel vom Erlenhof" - frei nach Gesängen von Guido Seltsam und Daniel Supersoft, ein Theaterstück von Albin Thöni. Die Kraft, Theater zu spielen, die unglaubliche Kraft, Theater zu spielen.
Karnutschhaus 23a: Symposion "Begegnung auf der Terrasse" zum europäischen Jahr für Menschen mit Behinderung, mit Daniel Oberegger.

2004
Düsserldorf: Dozent an der Theaterschule "Clownsszeit": Regie.
Karnutschhütte 23a: Erlebnis- Ferientage für Kinder von 7 - 12 Jahren, mit Daniel Oberegger.
Karnutschhaus 23a: Europäische Begegnung zwischen Clowns und Theaterwelten, "Begegnung in der Schwebe - Dialog in Balance", 3. + 4. August, mit Daniel Oberegger.

2005
Düsserldorf: Dozent an der Theaterschule "Clownsszeit": Regie.
Karnutschhaus 23a: Internationales Symposion "der beidseitig eingeklemmte Esel - lasst uns reden und feiern, Schweigen ist Gewalt.", mit Daniel Oberegger, 27. 12. - 28. 12., zum ersten Mal gesampelt.
Moers: Clowntheater "Alte, nackte Stühle", mit den Clowns vom Niedderrhein, für das Festival "Erinnern und Vergessen- Kunststücke Demenz".
Moers: Theaterstück "Ich schaue in meinen Garten", mit Maria Miribung Elisabeth Moser und Daniel Oberegger, für das Festival "Erinnern und Vergessen- Kunststücke Demenz".

2006
Düsserldorf: Dozent an der Theaterschule "Clownsszeit": Regie.
Karnutschhütte 23a: Erlebnis- Ferientage für Kinder von 7 - 12 Jahren, 24.- 27. August, mit Daniel Oberegger.
Bozen: Theaterstück "Katalogisiertes Kabaret" - die Kyberdogs, die Entordnung der systemstabilisierenden Karteien, mit Daniel Oberegger und Silvia Morandi.
Karnutschhütte 23a: Festival "Wenn der Kuckuck schreit", Ausstellung von Lisl Saltuari, mit Daniel Oberegger.

2007
Stilfser Brücke 23a: Freilichttheater "Thermochemie - der Ziegenhirt in der Zone - Dokumentation eines Misserfolgs", Silvia, Guido und Daniel

2008
Stilfser Brücke 23a: Parallelevents zu Manifesta7, "Aug-Ast Randsteine 1986-2008"

2009
Stilfser Brücke 23a: Der Waldboden - das Implizite in der Kunst, Kunstforschung
Pfeiferhaus Stilfs: Soredl - Traumencouter, Filmsymposium zu Träumen

2010
Stilfser Brücke 23a: Die Bilder das Daniel Oberegger, Ausstellung

 

Theaterprojekt "Erinnern und Vergessen"

mit :

Maria Elisabeth Miribung Moser

Guido Moser
Daniel Oberegger
Roman Moser


Zum Stück "Ich schaue in meinen Garten":

Maria bestimmt letztlich Form und Inhalt von dem, was auf der Bühne geschieht. In einer Mutter- Sohn- Beziehung ist Guido gezwungen, auf der Bühne von Mal zu Mal immer Neues von ihr dazuzulernen. Vielleicht, wenn sie nicht auf der Bühne wären, wären bestimmte Sachen überhaupt nie passiert.
Der Zuschauer bekommt keine Geschichte präsentiert, sondern Zustände, die sich entwickeln, Fragmente. Die viele kleinen Geschichten erklären sich nicht über große Dialoge sondern gehen meistens ungewohnte Wege. Die Räume füllen sich in der Leere. Im immer Weniger werden verdichtet sich dieses Theaterstück.

"Ich schaue in meinen Garten" wird in Deutschland, in Moers, am 5. Oktober 2005 in der Tennishalle um 17 Uhr aufgeführt werden, sowie am 6., 11. + 12. Oktober und 3. + 4. November 2005, selber Ort, selbe Zeit.

Es handelt sich um eine Theaterproduktion im Rahmen des Festivals "Erinnern und Vergessen - Kunststücke Demenz", gefördert vom der Stadt Moers und dem paritätischen Wohlfahrtsverband Wuppertal.


Zum Projekt Erinnern–Vergessen - Kunststücke Demenz:

Mit einer älter werdenden Gesellschaft sind viele Fragen und Ängste verbunden. Viele dieser Fragen konzentrieren sich in der Lebenssituation dementiell veränderter Menschen und ihrer Familien.
Stimmt unser Bild dementiell veränderter Menschen als hilflose, desorientierte und zu betreuende Wesen? Stimmt unser Bild, das den Betroffenen keine Individualität mehr zugesteht und sie nur noch unter dem Vorzeichen einer Krankheit und eines unheilbaren Verfalls sieht? Dem geht das Projekt „Erinnern-Vergessen: Kunststücke Demenz“ nach und beschreitet dafür ungewöhnliche Wege: Die Auseinandersetzung mit dem Phänomen Demenz, seiner Bedeutung für den Einzelnen, mit unserem Bild, das wir von dieser Krankheit haben, geschieht mit Mitteln verschiedener Künste – vor allem des Theaters.
Einerseits sollen fremde und überraschende Seiten der Demenz sichtbar werden und das Verständnis für dementiell erkrankte Menschen gestärkt werden. Zum anderen dient das Projekt dazu, die mit der Versorgung dementiell erkrankter Menschen verbundenen Fragen sozialer Solidarität neu zu thematisieren. (Siehe auch http://www.erinnern-vergessen.de)

Theatertexte und weitere Infos

Der Clown als Lebensretter

"Immer versuchen. Immer gescheitert.
Einerlei.
Wieder versuchen. Wieder gescheitert.
Besser gescheitert."

GEORGE TABORE ERINNERT SICH AN SAMUEL BECKETT

Der Clown hat mich ein Leben lang begleitet. Mit 27 Jahren arbeitete ich beim Zirkus "Tempodom" in Berlin als Zirkusclown - nicht lange, weil das Geld ausging. Ich stand wieder auf der Strasse und rettete mich eine Zeit lang mit dem Sklavenhändler.
Solche und ähnliche Geschichten des Scheiterns gab es viele in meinem Leben. Im Zirkus war mir gesagt worden, dass der Clown ein abgestürzter Artist ist. Als Artist war er perfekt - die Leute staunten über seine Akrobatik und Kunst, als er übers hoch gespannte Seil balancierte. Als Clown legt er das Seil auf den Boden und balanciert mit hinkenden Beinen. Die Leute staunen nicht, sondern sie lachen. Wenn er nicht über seinen Absturz lachen kann, muss er die Manege verlassen, weil er dann weder imstande ist, das Publikum zum Staunen, noch zum Lachen zu bringen.

Charly Rivels, der bekannte Zirkusclown sagte einmal, jeder Mensch sei ein Clown, aber nur die wenigsten hätten den Mut, ihn zu zeigen.
Wenn sich der Clown nicht zeigt, dann muss er in den Stall und für die Tiere arbeiten. Das ist für ihn furchtbar. Er wird depressiv, einsam und traurig und überlegt, wie er wieder in die Manege kann. Wenn er das Lachen hört, wird er wieder gesund.
Erst wenn er seinen Absturz in seiner ganzen Tragweite sieht, erkennt und annimmt, kann er daraus etwas Lustiges machen. Wenn er das nicht schafft, ist er verloren. Seine ganze Existenz hängt davon ab, denn er kann niemals den Zirkus verlassen, sonst muss er verhungern. Außerhalb vom Zirkus kann er ja nichts.
Samuel Beckett meinte, am Ende stehe nicht das Drama, sondern das große Lachen.

Feldenkrais forderte seine Schüler immer wieder auf, bewusst Fehler zu machen, denn über Fehler könne man erst verstehen, wie sich etwas entwickeln kann. Ein Kind, das nicht viele Male in alle Richtungen zu Boden fällt, wird nie das Gehen lernen. Daher ist für das Gehen das Fallen-lernen am wichtigsten. Der aufrechte Gang kann erst verstanden werden, wenn ich das Fallen verstanden habe.
Natürlich kann ich auch lernen, den Computer zu bedienen, ohne Fehler zu machen, indem ich Kurse besuche und mich genau an die Anweisungen des Lehrers und in den Handbüchern halte. Aber ohne Freude, zu probieren und Fehler zu machen, macht dann das fehlerfreie Computern auch keinen Spaß und da sogar der Computer überraschend oft völlig anders reagiert, als vorherzusehen wäre, kann ich all diesen unvorhersehbaren Fällen wenig Handwerk entgegensetzen.
Der Fehler bleibt selbstverständlich ein Fehler, auch, wenn man ihn zur kreativen Freiheit erklärt. Wenn ich mich weigere, den Fehler als solchen bewusst zu sehen, wird er immer lästiger.
Erst wenn der Clown seinen Absturz bewusst annimmt und versteht, kann er daraus eine Nummer machen.

Ich glaube, dass Fehler für jede Entwicklung auf jedem Gebiet unbedingt notwendig sind.
Nur, weil der Clown seine Fehler zeigt, können wir ihn lieben.

Oliver Kahn, 2002 weltweit als der beste Tormann anerkannt, machte einen großen Fehler, als er den Ball zwischen seinen Beinen ins Tor durchrutschen ließ, woraufhin Brasilien die Weltmeisterschaft gewann. Die Fachwelt und seine Fans verziehen ihm diesen Fehler zwar, aber 2006, bei der nächsten Weltmeisterschaft, wollte der Trainer der deutschen Mannschaft Sicherheit und setzte Kahn nur als Reservetormann ein. Kahn nahm dieses Angebot nach einiger Überlegungszeit und entgegen allen Erwartungen an.
Anstatt als weltbester Tormann die Fußballwelt zu verlassen, tritt er nun als Reservetormann an. Millionen von Frauenherzen jubeln ihm zu. Der Antiheld ist der eigentliche Held geworden.

Der Zirkus ohne Clown würde in der Perfektion erstarren. Wir müssten nur staunen und hätten nichts zum Lieben.

Bei meiner letzten Regiearbeit für die Clownschule "Clownszeit - Clownsbildung" in Düsseldorf war ein Clown dabei, der vergaß, seinen Hut aufzusetzen und ein anderer erinnerte sich, dass seine richtige Nase schon rot genug sei, und er zog die rote Plastiknase aus und warf sie weg. Sie landete unbeabsichtigt im Hut des ersten, der vergessen hatte, diesen Hut aufzusetzen. Als er nun die fremde, rote Nase in seinem Hut sah, war sein Spiel vor lauter Entsetzen gelähmt. Er konnte nicht mehr weiterspielen, mit der Begründung, dass nun, mit der fremden Nase, sein Hut verseucht sei und ohne Hut könne er nicht spielen. Er wollte den Hut nun dem zweiten Clown schenken und selbst aufhören, Clown zu sein.
Der zweite Clown aber hatte schon seinen eigenen Hut und wollte keinen fremden. Als ich dem ersten Clown sagte: "Nimm ein bisschen Abstand, leg den Hut eine Zeit lang in die frische Luft, geh eine Zigarette rauchen oder ein bisschen spazieren", tat er das auch. Nach Stunden kam er wieder zurück, immer noch überzeugt, diesen verseuchten Hut nie mehr benutzen zu können.
Ich fragte ihn, wie es wäre, wenn er einen Flohzirkus aus dem Hut herauszaubern würde. Das interessierte ihn nicht.
Als ich ihm sagte, in der Küche gäbe es ein ganz starkes Desinfektionsmittel, interessierte ihn das. Er desinfizierte seinen Hut sehr gründlich. Ich fragte ihn dann, ob er jetzt wieder spielen könne, und er fragte mich, was er denn spielen solle. Ich antwortete: "Das, was du am Besten kannst."
Plötzlich wusste er es: Er nahm den Hut, setzte ihn auf, sprang auf die Bühne und wollte Tanzmusik. Dann entwickelte er eine Nummer, die so lustig und so stark war, wie wir ihn noch nie gesehen hatten und wie er sich selbst auch noch nicht kannte. Seine alte Nummer, die er Monate lang geübt hatte, und in der es um seinen Putzzwang und der Angst vor Mikroben gegangen war, war vergessen, und nun hatte er eine ganz neue.
Er bedankte sich bei mir und sagte, jetzt hätte er das Wichtigste gelernt, nämlich, nicht kompliziert, sondern einfach zu denken. Er hatte einfach getan, was er am besten konnte, und "nicht immer", wie er sagte, "diese Scheißpsychologie mit diesen ganzen Zwängen."

Eine Clownkollegin aus der gleichen Gruppe hatte auch eine sehr schöne, bis in jedes Detail über Monate ausgearbeitete Nummer vorbereitet. Als sie uns diese vorführte, fanden wir die Nummer zwar schön, aber wir fanden nichts zum Lachen dabei, daher war es für uns keine Clownnummer. Die Frau war bereit, alles zu ändern, und nach ein paar Tagen wurde eine Clownsnummer daraus. Alle waren wir zufrieden, nur meinte sie: "Die ursprüngliche Nummer werde ich nicht wegwerfen, sonder ich werde sie bei bestimmten Anlässen, wo es nicht um den Clown geht, vorführen."

Bei jeder Arbeit dieser Art, die ich mache, stelle ich mir nachher die Frage, was für mich Neues dabei war. In diesem Fall beschäftigte mich die Rückmeldung der Clowns. Einer meinte: "Wir staunten, wie du bei unseren ewigen Wiederholungen nie müde wurdest, sondern immer hellwach mit einem halben Schritt im Voraus dabei warst."
Das mit dem Hellwach in den Wiederholungen war mir klar: eine Wiederholung wird nur dann ermüdend, wenn ich den Perfektionsanspruch habe - die größte Falle des Clowns. Mich interessiert das mögliche Unvorhersehbare, auch wenn es nicht eintrifft.
Ich überlegte, was mit dem halben Schritt im Voraus gemeint war. Das hatte ich zum ersten Mal gehört. Wenn der Clown neben mir steht und ich einen halben Schritt mache, dann muss ein halber Schritt vorne, der andere halbe hinter ihm sein, sonst ist es ein ganzer Schritt vorne oder ein ganzer Schritt hinten.
Da sie noch dazusagten: "Gleichzeitig warst du nie direktiv", deutete ich den halben Schritt in meinem Verständnis zu Rogers, dass dieser halbe Schritt für die Bedingungen kämpft, während der halbe Schritt rückwärts bedeutet: Ich stehe hinter ihm und kann ihm nie die Arbeit abnehmen.

Mein Clown ist meistens in der Schwebe. Bewusst ist mir nur, dass ich nicht weiß, ob er komisch oder dramatisch wirkt. Ich beschäftige mich mit dem, was mir gerade in mir an Abstürzen begegnet und versuche, dafür Raum zu schaffen und mich so zu manipulieren, dass zumindest ich lachen kann. Oft geschieht das schon gleichzeitig, während ich es mache, ansonsten mit Verspätung - nie genau wissend, ob das eventuell beim Anderen auch so ist - dass mir jemand vielleicht mit Ernst zuschaut und dann, einen Tag später, darüber lachen muss. Ich bin ja auch kein Zirkusclown mehr.
Egal, was ich mache, ich versuche fast mit einer kleinen Leidenschaft, Fehler zuzulassen und sie zu fördern, wo ich sie spüre. Dahinter ist nicht die Freude, über den Fehler das Richtige zu finden, damit ich daraus lernen kann, sondern die Freude der Überraschung, was geschieht, wenn man den Fehler macht - die Fehlerfreude.
Manchmal spüre ich sogar eine Wut, wenn mit bestimmten Handlungen auch schon gleich die Wirkungen, die die Handlungen haben sollen, mitgegeben werden. Zum Beispiel: "Spiele dein Problem und du wirst das Problem nicht mehr haben", anstatt: "Spiel dein Problem und etwas wird schon passieren."
In meiner Arbeit mit Klienten ist meine schönste Herausforderung, wenn wir in Beziehung miteinander kommen und ich nicht weiß, wohin das geht.
So gesehen ist der Clown für mich ein Lebensretter, weil er sich von seinen Handlungen nicht Wirkungen, sondern Überraschungen erwartet.

 

Abenteuerwoche für Kinder
im Nationalpark Stilfser Joch

Wir machen alles miteinander und leben in einem originellen, alten Haus mitten im Nationalpark Stilfser Joch: Wandern, Tanz und Bewegung (u. a. kindgerechtes Feldenkrais), Geschicklichkeits- und Sportspiele (Fußballplatz in der Nähe), Singen und Musik mit eigenen Instrumenten, Theaterspiel, Märchen und Geschichten am Lagerfeuer, Hütten bauen im Wald, Pflanzen, Kräuter und Bäume unmittelbar vor dem Haus und in der Wildnis erkunden und bestimmen, Malen und Basteln (u. a. auf drei originalen Holzhobelbänken).
Kinder wollen die Welt nicht nachahmen, sondern selber noch einmal erfinden.

In diesen 7 - 10 Erlebnistagen machen wir alles zusammen mit den Kindern. Wir schlafen im neu ausgebauten Dachboden und beleben die vielen anderen Räume in und außerhalb des Hauses (Keller und zwei Höhlen, überdachte Terrasse, Freilichttheater, Holzraum, Platz zum Steineklopfen und Meißeln, Kräutergarten und Hausquelle, kleine Steingalerie als Ausstellungsraum, Schreibwerktätten).

 

 


(Aus der Bastelwerkstatt von Daniel Oberegger)

Spielen ist wunderbar. Wir erfinden zusammen Geschichten, spielen Theater, jonglieren, machen akrobatische Kunststücke und Geschicklichkeitsspiele. Zwischendurch malen wir, basteln, erzählen Hauskinos, spielen mit dem Ball, mit Seilen und Stöcken auf der Wiese.

Wir beschließen zusammen, was wir den Eltern am Ende zeigen, vorspielen oder erzählen möchten.

 

(von den Kindern im Rahmen der Erlebnistage im Juli 2004 mit Daniel Oberegger bemaltes Eisentor)

 

"Wasser ist manchmal scharf und manchmal kräftig, manchmal sauer und manchmal bitter, manchmal süß und manchmal dick oder dünn, manchmal spendet es Gesundheit, manchmal ist es giftig. Es nimmt so viel Merkmale an wie die Orte, durch die es fließt. Zuweilen ist es die Ursache von Leben oder Tod, zuweilen hat es einen Geschmack, zuweilen hat es keinen, manchmal überschwemmt es die Täler mit großen Fluten. Mit der Zeit und mit dem Wasser ändert sich alles…"
Leonardo da Vinci

 

 

 

Wohin der Schlaf sich schlafen legt
frei nach Gedichten für Kinder von Reiner Kunze

Am Morgen sucht sich der Schlaf, der die ganze Nacht hart gearbeitet hat, um für die Kinder Träume zu bringen, ein Plätzchen zum Ausruhen: Einmal legt er sich zu den Hühnern im Hühnerstall, ein andermal bietet ihm eine Krähe einen Schlafplatz an, die Eule hat kein Schlafquartier, weil sie selber müde ist...
Eine Welt entwickelt sich, voll von Überraschungen.