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letzte Aktualisierung dieser Seite: 20. 4. 2010

Neuerscheinung "Afrika in Stilfser Brücke- ein verborgenes Glück"

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Paperback, 210 Seiten, 12,5 Euro
Verlag: Projekte-Verlag; Auflage: 1 (2010)
ISBN-13: 978-386634-878-3

Buchvorstellung als Video:

Die beiden Autoren Guido Moser und Daniel Oberegger haben sich für 10 Tage im Sommer im Karnutschhaus, Stilfser Brücke 23a zurückgezogen. Während dieser Zeit wurde ein Hang vor dem Haus gesichert. Es entstanden die zwei unabhängigen Geschichten:

"Afrika in Stilfser Brücke 23a" von Guido, in einer bedingungslos subjektiven Sichtweise. Es geht um eine unmögliche Liebesgeschichte, um Lebensformen in einem engen Tal mit Krisen und am Ende mit einer unerwarteten Einsicht zum verborgenen Glück.

Die Hangsicherung bei Regen - Arbeit am Hang ist der verbindende Teil zwischen den beiden Geschichten.

"Die Wut des Dragozeck von Prodrimir" von Daniel, eine Zukunftsvision. Die anatomisch genau festgehaltene und gelebte Wut der Ohnmacht in einer unverständlichen Welt. Der Autor tritt manchmal aus der Geschichte heraus, um persönliche Kommentare zur Hangsicherung und zur Wut abzugeben.

In der Focusing-Theorie Nr. 1 und 2 zu Afrika in Stilfser Brücke wird untersucht, wie es zum verborgenen Glück kommt. Klicke hier zu Beiträgen zu Focusing von Eugene Gendlin.

Lesungen können bei den Autoren angefordert werden:
Handy: 3496187930
Tel: 0471 285585

Zur Hangsicherung bei Regen gibt es hier einen Link zum Tagesreport des Klosterlebens, in Text und Bild dokumentiert.

 

Publikation 2008

Hier der Beginn des Dialogs zwischen Jiddu Krishnamurti und David Bohm über die Zukunft der Menschen. Die folgenden Teile des Dialogs finden sich in youtube-Kanal von Lerab unter http://www.youtube.com/user/Lerab

Randsteine für Leben und Kunst basiert auf dem personzentrierten Weltbild des Humanpsychologen Carl Rogers, dem somatischen Lernen nach Moshé Feldenkrais und dem Dialogmodell des Quantenphysikers David Bohm. Aus der diesen drei Ansätzen gemeinsamen Grundhaltung heraus ist das ganze Buch verfasst und schildert die in den letzten 30 Jahren erlebten und praktizierten Arbeiten des Autors zwischen Deutschland, Italien, Schweiz und Spanien.

"So feinfühlig geschilderte Berichte möchte man sich als Ärztin für jedes Lehrbuch wünschen."
Dr. Cordula Gütel

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Leseproben aus dem Buch

 

 

Literatur ist, was die Seele fragen kann. Samuel Beckett, Franz Kafka, Kasper Hauser, Natalie im Land der Farne, die Angst im Schacht oder "viel Geburtstag mit gut Glück" von Engelbert Donner - ein Gedicht.

Vernetzte Beziehungsforschung. Was der Forscher weiß, ist die Bedingung für die Neugierde auf was er noch nicht weiß. Die Forschung kommt aus dem Nichts, erscheint und geht ins Nichts.

"Der Mensch hundertprozentig zum Menschen" Rogers - "Sei wer du bist" Gurdijew - "Ich weiß, dass ich nichts weiß" Sokrates - "Wenn du weißt, was du tust, kannst du tun, was du willst" Feldenkrais - "Zur Grenze hin" Kafka - "Sein ist und Nichtsein ist nicht" Parmenides - "Ich werde euch nicht fehlen, aber doch wird euch etwas fehlen: meine Seele" Thomas Bernhard - "Nichts ist so dunkel wie das Licht" Goethe - "Wir sind schön und glücklich, weil wir Kinder sind" ein Kind - "Wozu Socken? Sie schaffen nur Löcher" Albert Einstein - "Der Mensch wird geboren, dass er einen Anfang macht" Hannah Ahrendt

 

Auszug aus "IM SCHACHT" - Die Verunsicherung
Ein Bericht von Guido Moser:

Irgendwann springe ich aus dem Bett, laufe ins Wohnzimmer und renne im Kreis wie ein verletztes Tier, ich kann einfach nicht anders. Für einen kurzen Augenblick habe ich ein schlechtes Gewissen Irene gegenüber, doch bald zählt das alles nicht mehr. Ich bin nur mehr mit meinen Schmerzen beschäftigt. Abwechslungsweise lege ich mich auf den Teppich, versuche mich in alle möglichen Richtungen zu bewegen, es wird immer höllischer und teuflischer in meinem Körper. Irgendwann in der Nacht habe ich das Gefühl zu ersticken. Ich reiße in der Küche die Fenster auf, die Wohnung wird mir zu eng, ich gehe in die Nacht hinaus. Draußen schneit es, ich kann nicht mehr richtig auf meinen Beinen stehen, also halte ich mich an den Hausmauern fest. Es ist ein nasses Schneien. Ich überlege, ob ich mich in den Schnee hineinlegen soll, kämpfe weiter. Jeder Schritt ist ein Kampf. Ich erinnere mich an meinen Vater und wie er mit 88 Jahren unsicher wurde, bevor er zusammenbrach, und mit ganz kleinen Schritten versuche, weiterzukommen.
Ich habe das Gefühl, mein Vater zu sein. Angst, übergroße Angst kommt auf, ich kann und wage es bei keinem Gedanken mehr, ihn länger zu verfolgen, ahne in mir etwas ganz Unbekanntes, Unheimliches. Ich schleppe mich die Treppen wieder hinauf in die Wohnung, im Körper wird alles heiß, hilfloser, unsicherer. Der Kopf hingegen bleibt klar und will nicht aufgeben.