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Daniel
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Seite aktualisiert am 23.3.2008
Neue Publikation
Randsteine für Leben und Kunst basiert auf dem personzentrierten
Weltbild des Humanpsychologen Carl Rogers, dem somatischen Lernen nach
Moshé Feldenkrais und dem Dialogmodell des Quantenphysikers David
Bohm. Aus der diesen drei Ansätzen gemeinsamen Grundhaltung heraus
ist das ganze Buch verfasst und schildert die in den letzten 30 Jahren
erlebten und praktizierten Arbeiten des Autors zwischen Deutschland,
Italien, Schweiz und Spanien.
"So feinfühlig geschilderte Berichte möchte man sich
als Ärztin für jedes Lehrbuch wünschen."
Dr. Cordula Gütel
Klicken
Sie hier, um das Buch bei "direktshopper.de" zu bestellen
Trilogie "Kunst im Gebirge 23a Südtirol"
1. Teil der Trilogie: vom 26. 7. bis 5. 8. 2006, "Hangsicherung
bei Regen", 118 Seiten, entstanden während eines radikalen
Rückzuges in Stilfser Brücke 23a

Während der Zeit der Hangsicherung entstand das Rohmaterial zum
ersten Band:
Die zwei unabhängigen Geschichten:
"Temporäres Klosterleben mit Cinzia" in einer bedingungslos
subjektiven Sichtweise zu Afrika in Stilfser Brücke 23a.
"Die Wut des Dragozeck von Prodrimir", die gelebte Wut der
Ohnmacht in einer unverständlichen Welt.
Die Hangsicherung bei Regen verbindet beide Geschichten miteinander
und ist in Text und Bild dokumentiert.
2. Teil der Trilogie: vom 6. bis 16. 8. 2007, "In
heller Nacht - der Ziegenhirt in der Zone", 109 Seiten, entstanden
zum Freilichttheater "Thermochemie- Dokumentation eines Misserfolgs"
in Stilfser Brücke 23a.

Thermochemie steht für unsere thermochemische Welt mit globaler
Erwärmung und globaler Bedrohung und Herausforderung bei immer
kühler und distanzierter werdenden zwischenmenschlichen Beziehungen.
Die Zone ist ein maximaler Theaterraum - magisch, existentiell und realistisch.
3. Teil der Trilogie wird im Zeitraum 1. 6. bis 31. 8.
2008 entstehen, "Aug-Ast".
"Aug-Ast" ist eine radikal neue Sichtweise zu Stilfser Brücke
23a in der momentanen künstlerischen und sozialphilosophischen
Existenz dieses Kulturraums mit seinen Bewohnern und seinem Umfeld im
zeitlichen und räumlichen Ereignis der "Manifesta 7".
Aktuelles Buchprojekt 2006
Hangsicherung bei Regen
von Guido Moser und Daniel Oberegger
entstanden während eines radikalen Rückzuges in der Klosterklause
Stilfser Brücke 23a im Sommer 2006.
Die beiden Autoren Daniel Oberegger und Guido Moser haben sich vom
26. 7. bis 5. 8. 2006 in einer Hütte zurückgezogen. Während
dieser Zeit wurde ein Hang im Nazionalpark Stilfser Joch gesichert und
das Rohmaterial zu diesem Buch entstand. Die beiden Autoren lebten und
arbeiteten zusammen, aber sprachen nicht über das Schreiben.
Die zwei unabhängigen Geschichten sind:
"Temporäres Klosterleben mit Cinzia" von Guido,
in einer bedingungslos subjektiven Sichtweise zu Afrika in Südtirol.
Es geht um Frauenhandel zwischen Bozen und der Elfenbeinküste.
Eine unmögliche Liebesgeschichte.
"Die Wut des Dragozeck von Prodrimir" von Daniel, ein
Science- Fiction- Text in Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit. Eine
anatomisch genau festgehaltene und gelebte Wut der Ohnmacht in einer
unverständlichen Welt. Der Autor tritt manchmal aus der Geschichte
heraus, um persönliche Kommentare zur Hangsicherung und zur Wut
abzugeben.
Der Klosterreport von der Hangsicherung
bei Regen verbindet beide Geschichten miteinander. Sie wurde in
einem Tagesreport des Klosterlebens in Text und Bild dokumentiert und
ist der verbindende Teil zwischen den beiden Welten.
Mehr zu diesem Projekt (Leseproben
aus beiden Texten)
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Literatur ist,
was die Seele fragen kann. Samuel Beckett, Franz
Kafka, Kasper Hauser, Natalie im Land der Farne,
die Angst im Schacht oder "viel Geburtstag mit gut
Glück" von Engelbert Donner - ein
Gedicht.
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Vernetzte
Beziehungsforschung. Was der Forscher weiß,
ist die Bedingung für die Neugierde auf was er
noch nicht weiß. Die Forschung kommt aus dem
Nichts, erscheint und geht ins Nichts.
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"Der Mensch hundertprozentig
zum Menschen" Rogers - "Sei wer du bist" Gurdijew
- "Ich weiß, dass ich nichts weiß"
Sokrates - "Wenn du weißt, was du tust, kannst du
tun, was du willst" Feldenkrais - "Zur Grenze
hin" Kafka - "Sein ist und Nichtsein ist nicht"
Parmenides - "Ich werde euch nicht fehlen, aber doch wird
euch etwas fehlen: meine Seele" Thomas Bernhard -
"Nichts ist so dunkel wie das Licht" Goethe - "Wir
sind schön und glücklich, weil wir Kinder
sind" ein Kind - "Wozu Socken? Sie schaffen nur
Löcher" Albert Einstein - "Der Mensch wird
geboren, dass er einen Anfang macht" Hannah
Ahrendt
Auszug aus "IM SCHACHT" - Die Verunsicherung
Ein Bericht von Guido Moser:
Irgendwann springe ich aus dem Bett, laufe ins Wohnzimmer und renne im
Kreis wie ein verletztes Tier, ich kann einfach nicht anders. Für
einen kurzen Augenblick habe ich ein schlechtes Gewissen Irene gegenüber,
doch bald zählt das alles nicht mehr. Ich bin nur mehr mit meinen
Schmerzen beschäftigt. Abwechslungsweise lege ich mich auf den Teppich,
versuche mich in alle möglichen Richtungen zu bewegen, es wird immer
höllischer und teuflischer in meinem Körper. Irgendwann in der
Nacht habe ich das Gefühl zu ersticken. Ich reiße in der Küche
die Fenster auf, die Wohnung wird mir zu eng, ich gehe in die Nacht hinaus.
Draußen schneit es, ich kann nicht mehr richtig auf meinen Beinen
stehen, also halte ich mich an den Hausmauern fest. Es ist ein nasses
Schneien. Ich überlege, ob ich mich in den Schnee hineinlegen soll,
kämpfe weiter. Jeder Schritt ist ein Kampf. Ich erinnere mich an
meinen Vater und wie er mit 88 Jahren unsicher wurde, bevor er zusammenbrach,
und mit ganz kleinen Schritten versuche, weiterzukommen.
Ich habe das Gefühl, mein Vater zu sein. Angst,
übergroße Angst kommt auf, ich kann und wage es
bei keinem Gedanken mehr, ihn länger zu verfolgen, ahne
in mir etwas ganz Unbekanntes, Unheimliches. Ich schleppe
mich die Treppen wieder hinauf in die Wohnung, im
Körper wird alles heiß, hilfloser, unsicherer.
Der Kopf hingegen bleibt klar und will nicht aufgeben.
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