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Aktualisiert am 21. 3. 2008

KUNSTENCOUNTER in Stilfser Brücke 23a

"Aug-Ast"

19.7. - 31.8.2008
Eröffnung am 19.7. um 17 Uhr

Immer Donnerstag, Freitag Samstag und Sonntag

Manifesta 7 - Kunst im Gebirge 23a Südtirol

1) Die Kunstrahmen für 50 Figuren

50 Holzrahmen (als Abstraktion zu den "Heinzeln" zum Trocknen von Heu im Hochgebirge):

Die Holzlatten für die Rahmenstruktur sind 3 Längslatten zu 4m, 6 Querlatten zu 2,5m und 1,5m (insgesamt 1200 Laufmeter Latten).

Die Rahmen werden jeweils mit 7 Hanfseilen zu ca. 2m zusammengehalten (insgesamt 700m Hanfseil).
Diese 50 Bildrahmen werden im Hang der Rosschaukel, Stilfser Brücke 23a, auf den Hausdächern und auf dem Kirschbaum von Roman Moser (bildender Künstler) installiert.
In jeden Rahmen kommt eine lebensgroße Figur eines Weltbewohners, stellvertretend für einen der 7 Milliarden Menschen auf der Erde.

Diese Figur besteht aus ausgeschaumten Kleidern mit aufgesetzter oder aufgemalter Maske. 50 verschiedene lokale und internationale KünstlerInnen sollen jeweils eine Figur gestalten und ausstatten (Kleider, Schuhe, Bemalung usw.), wobei z. B. Kinder oder Jugendliche, ganz im Sinne von Joseph Beuys, auch Künstler sind. An jedem Rahmen wird ein Foto des Künstlers mit Namen und einer persönlichen Note angebracht.
Zum Ausschaumen der 50 Figuren braucht es 175 Dosen Kunstschaum und mindestens 2 Spritzpistolen. Die Kleider und Details (z.B. Ketten, Augen, Gebiss) sollten nach Möglichkeit von den Künstlern selbst mitgebracht werden. Einen Grundstock an Altkleidern stellt der Verein zur Verfügung.

 

2) Die zentrale Bühne: der Kirschbaum mit 7 Leitern

Das Zentrum der Gesamtinstallation ist der über 160 Jahre alte, wilde Kirschbaum, der sich ungefähr in der Mitte des Geländes befindet.

4 "Loanen" und 3 Leitern, jeweils 9m hoch, werden beim Kirschbaum installiert, damit Künstler und Publikum bei der Eröffnung auf den Kirschbaum steigen können, um das Gesamtbild im steilen Hang betrachten zu können - auch für die vorgesehenen Performances, Musik- und Lichtinstallationen bildet der Kirschbaum mit seinen Leitern die zentrale Bühne.

 

3) Die offen gelegte Verhüllung - das Netz

2 Rollen Vogelschutznetzer zu 4,8m x 200m, insges. 1720 m2 Netz, wird über die Gesamtplastik "Aug-Ast" gelegt

 

4) Das handgemachte Lächeln zur Straße

Auf beiden Seiten der Stilfser Joch- Straße, 12 m auf der einen Seite, auf der anderen 20 m, jeweils 2m hoch, werden handgemalte Transparente angebracht, als Werbe- und Kommunikationsfläche mit der Stilfser- Joch- Straße, die im Sommer eine der touristisch meist befahrenen Passstraßen Europas ist, mit Infos zu "Manifesta 7" und "Aug-Ast".

 

5) Die Balance zur Plastik im Hang: Mikroausstellungen beim Haus

Der Hauskörper besteht aus den Wohnräumen für die Künstler und den 9 kleinen Ausstellungsräumen, eine zur Kunst- und Kulturgeschichte der Rosschaukel seit 1989, die anderen zu aktuellen Impulsen zu "Manifesta 7" in archaischen Mikroräumen zwischen 20 und 4m2.

 

 

6) Die Lichtschranke - "Erwachen einer fast 100jährigen Frau"

Jeder Ausstellungs- und Performancebesucher muss auf dem Weg ins Kunstgelände einen engen dunklen Raum passieren, in dem eine Videoprojektion läuft: Das Erwachen einer fast 100jährigen Frau aus Südtirol. Indem er durch den Raum geht, ist er mit dem Projektionslicht in direkter Verbindung.

 

7) Kunstencounter auf der Terrasse

Auf der überdachten Hausterrasse, 48 m2, entsteht als "work in progress" eine Ausstellung mit Fotos, Texten, Gesprächen (Encounter), Protokollen und Impulsen von den KünstlerInnen und vom Publikum, vom Vorbereitungsprozess bin zum Ende der Aktion, immer zum Thema "Manifesta 7 - Kunst im Gebirge 23a Südtirol".

 

8) Trilogie "Kunst im Gebirge 23a Südtirol"

1. Teil der Trilogie: vom 26. 7. bis 5. 8. 2006, "Hangsicherung bei Regen", 118 Seiten, entstanden während eines radikalen Rückzuges in Stilfser Brücke 23a

Während der Zeit der Hangsicherung entstand das Rohmaterial zum ersten Band:
Die zwei unabhängigen Geschichten:
"Temporäres Klosterleben mit Cinzia" in einer bedingungslos subjektiven Sichtweise zu Afrika in Stilfser Brücke 23a.
"Die Wut des Dragozeck von Prodrimir", die gelebte Wut der Ohnmacht in einer unverständlichen Welt.
Die Hangsicherung bei Regen verbindet beide Geschichten miteinander und ist in Text und Bild dokumentiert.

2. Teil der Trilogie: vom 6. bis 16. 8. 2007, "In heller Nacht - der Ziegenhirt in der Zone", 109 Seiten, entstanden zum Freilichttheater "Thermochemie- Dokumentation eines Misserfolgs" in Stilfser Brücke 23a.

Thermochemie steht für unsere thermochemische Welt mit globaler Erwärmung und globaler Bedrohung und Herausforderung bei immer kühler und distanzierter werdenden zwischenmenschlichen Beziehungen.
Die Zone ist ein maximaler Theaterraum - magisch, existentiell und realistisch.

3. Teil der Trilogie wird im Zeitraum 1. 6. bis 31. 8. 2008 entstehen, "Aug-Ast".
"Aug-Ast" ist eine radikal neue Sichtweise zu Stilfser Brücke 23a in der momentanen künstlerischen und sozialphilosophischen Existenz dieses Kulturraums mit seinen Bewohnern und seinem Umfeld im zeitlichen und räumlichen Ereignis der "Manifesta 7".

 

Die Archaik des Kirschbaumes

Der alte wilde Kirschbaum ist Ausgangspunkt für die Aktion. Der Kirschbaum - Manifesta 7 - manifestiert 7m x 7m x 7m Raum.
So wie es nicht möglich ist, 100jährige Bäume schnell zu produzieren, ist es auch für einen Kunst- und Kulturdiskurs der Rosschaukel nicht möglich, ohne Erinnerung - wie es der moderne Trend zu sein scheint - in der Aktualität künstlerische Betroffenheit zu schaffen.
Dieser Ansatz ist umso aktueller, als die Rosschaukel auch in der Gesellschaftsentwicklung keine andere und bessere Möglichkeit sieht, als jeden Einzelnen in dialogischer Partizipation einzubinden, um Katastrophen zu vermeiden.

 

Zeit- und Raumbestimmung

Geplant ist eine Vorbereitungszeit (Bauen und Entwickeln des Kunstraumes) vom 1. Juni - 18. Juli 2008. Die Ausstellung mit Programm läuft vom 19. Juli - 31. August 2008.
Ort: Stilfser Brücke 23a., auf 1300m ü.d.M.
Der Ausstellungsraum - außen und innen - ist zu bestimmten Zeiten des Tages geöffnet. Außerhalb dieser Zeiten werden Veranstaltungen angeboten, Lesungen, Musik, Performances, Happenings, Theater, Gesprächsrunden (Encounter) usw.

 

Zu den Vorzugskriterien für die Förderung von kulturellen Tätigkeiten:

Die besondere Qualität des Projekts liegt in der Tatsache, dass es sich um einen lokal organisch historisch gewachsenen Kulturraum (28 Jahre Aktivitäten der Rossschaukel) handelt. Innovativ dabei ist das radikale kunstpolitische Verständnis der Initiative. Kunst ist nie Anpassung, sondern immer Destabilisation von Festgefrorenem, ein Wachrütteln und Sich-Lebendig-Halten für das Neue.
Joseph Beuys' Satz "Jeder Mensch ist ein Künstler" macht erst Sinn, wenn starke Künstler intensive "kunststrukturelle Funktionen" schaffen. Erst dann kann sich das künstlerische Potential von Kindern, Jugendlichen, alten Leute usw. zeigen.
Neue Zielgruppen werden dabei insofern angesprochen, als es über "Manifesta 7" regional beworben wird. Ihrem Charakter nach will die Rosschaukel stets ein so vielfältiges Publikum wie möglich, ohne bestimmte Gruppen auszugrenzen, das Neue ist wichtiger als das Alte.

 

Das Wichtigste bei "Manifesta 7 - Kunst im Gebirge 23a Südtirol" ist der Prozess als kunststruktureller Prozess

Arbeitsgänge für die 50 lebensgroßen Figuren in ihren Holzrahmen: Entrinden und Sägen der Latten, Zusammenbinden und Leimen der Rahmen, Präparieren des Hanges, Ausschaumen, Bemalen, Ausstatten der Figuren, Masken und Gesichter für die Figuren. Anschließend sich dem Widerstand des Encounter zum gemachten Prozess stellen.
Der Arbeitsprozess hat nichts zu tun mit kreativer Selbstverwirklichung oder Freizeitgestaltung. Sobald der Hantierer (im Sinn von "handgemacht" nach Heidegger) sich im Kunstraum über sein Tun exponiert, entsteht eine Reflexion und ein Widerstand zu seinen alten Auffassungen und Fähigkeiten und dem sich neu zeigenden. Anschließend, im Encountergespäch (Begegnung) mit den Anwesenden erzeugen die verschiedenen Sichtweisen den notwendigen Widerstand, damit durch das Gespräch ein vorwärts schreitender Prozess in Bewegung bleibt. Die gesamte Kunstaktion ist weder zielorientiert noch prozessorientiert, sondern ist kunststruktureller Prozess.

 

In der Zeit von 18. 7. - 31. 8. 2008 findet Donnerstag, Freitags, Samstags und Sonntag statt:

Kunstencounter mit Publikum:
Ausstellungen, Lesungen und Konzerte, Theateraufführungen (auch für Kinder), Workshops (auch für Kinder)
Die genauen Datn werden noch bekannt gegeben.

Künstler:
Silvia Morandi, Roman Moser, Daniel Oberegger, Manuela Kerer, Marlis Richter, Benedikta J. Kier, Heidrun Oberegger, Hubert Scheibe, Guido Moser, Trude Saltuari, Alfred, Volker Oberegger, Lisl Saltuari

 

THERMOCHEMIE

Der Ziegenhirt in der Zone

Dokumentation eines Misserfolgs

                                            

 

Kultur-, Kunst und Freilichttheaterprojekt mit: 

Guido Moser, Theatermacher
Daniel Oberegger, Freier Künstler
Silvia Morandi, Performerin
Klanginstallationen von Frau Dr. Dr. Manela Kerer, Komponistin
Fremdenführerin in Schloss Tirol Frau Dr. Simona Nardi
Bilderausstellungen von Heidrun Oberegger unter der Terrasse und
von Marlies Richter aus Köln im Marmorkeller
Portraitmalerin Trude Saltuari und
dem jungendlichen Kameramann Manuel Pitschiller aus dem Grödental

 

Zeit: 16., 17. und 18. August 2007 um 19 Uhr

Ort: Stilfser Brücke 23a

Bei Regen: Regenmantel oder Schirm mitbringen

Die Zone ist ein maximaler Theaterraum – magisch, existentiell und realistisch.

Das Theaterstück entspricht nicht dem üblichen Verständnis von Freilichttheater, sondern ist im
Auf- und Umbruch, im Spüren der Zeit und dessen, was im Moment geschieht.

Thermochemie steht für unsere thermochemische Welt mit globaler Erwärmung und globaler
Bedrohung und Herausforderung bei immer kühler und distanzierter werdenden
zwischenmenschlichen Beziehungen

Proben vom
6. bis 15.
August
und
Spiel am
16., 17. +
18. August
2007
um
17 Uhr
Stilfser
Brücke
23 a.

 

Temporäres literarisches Klosterleben
in Stilfser Brücke vom 26. Juli bis 5. August 2006

Mit Guido Moser und Daniel Oberegger
Buchprojekt "Hangsicherung"

Mit dem Ziel, ein Buch zu schreiben, zogen sich Guido Moser und Daniel Oberegger für besagten Zeitraum ins temporäre, literarische Klosterleben zurück. Die Texte des Buchs entstanden während dieses zehntägigen, naturnahen Klosterlebens.


Geplanter Tagesablauf im Kloster vom 26. Juli bis 4. August:

2 – 3 Uhr: Schreiben
3 – 5 Uhr: Schlafen
5 – 6 Uhr: Morgenmeditation
6 – 7 Uhr: Schreiben
7 – 9 Uhr: Erdarbeit am Hang
9 – 10 Uhr: Wasserwartung
10 – 11 Uhr: Schreiben
11 – 12 Uhr: Kochen
12 – 13 Uhr: Essen
13 – 14 Uhr: Rasten
14 – 15 Uhr: Diskutieren im Keller
15 – 16 Uhr: Badespaß
16 – 17 Uhr: Schreiben
17 – 18 Uhr: Theaterspielen
18 – 19 Uhr: Schreiben
19 – 20 Uhr: Sampeln auf dem Dachboden
20 – 21 Uhr: Schreiben
21 – 22 Uhr: Abendmeditation bei offenem Feuer mit Kräutertee
22 – 2 Uhr: Nachtruhe

Am Samstag, den 5. August, wurde um 5:30h in der Früh das Klostertor von Stilfser Brücke 23a für Interessierte geöffnet

Programm:

6 – 7 Uhr: Erste Lesung zwischen Afrika und dem Schloss von Kafka
7 – 9 Uhr: Erdarbeit am Hang
9 – 10 Uhr: Wassertreten und Wasserspiele
10 – 11 Uhr: Zweite Lesung auf der Terrasse
11 – 12 Uhr: Kochen mit eigenen und vom Publikum mitgebrachten Nahrungsmitteln
12 – 14 Uhr: Essen
14 – 15 Uhr: Diskutieren im Keller
15 – 16 Uhr: Rasten
16 – 17 Uhr: Dritte Lesung im temporären Schlafraum von Daniel
17 – 18 Uhr: Theaterspielen im Freilichttheater
18 – 19 Uhr: Vierte Lesung im temporären Schlafraum von Guido
19 – 20 Uhr: Sampeln auf dem Dachboden
20 – 21 Uhr: Pause
21 – 22 Uhr: Abendmeditation bei offenem Feuer mit Kräutertee

Sponsoren des temporären Klosters:
Kuntner O.H.G.
– sanitäre Anlagen, Prad
Lisl Saltuari, Künstlerin aus Bozen

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Kunst- und Kulturverein „die Rossschaukel“

 

 

Offener Dialog im Mai 2005

26. - 28. Mai 2005: Daniel Oberegger bemalt die Innenseite des Eingangstors, Stilfser Brücke 23a

28. Mai, 15 Uhr: Das Fest beginnt, Enthüllung der Malerei und Gespräche zum Leben mit freier Musik und Texten mit den Ton- und Textkybernetikern Roland, Daniel, Guido. "Die Wahrheit ist eine Lüge."

29. Mai, 10 Uhr: Gemeinsames Frühstück und anschließend Kulturinfomationen zur Umgebung, jeder entscheidet sich frei.

29. Mai, 15 Uhr: Eurythmieaufführung "Transformationsgeschichte Margerethe" mit Velemir Pankratov, Ulrike Stegmiller und Daniel Oberegger

Veranstalter: Kulturverein "die Rossschaukel"
Stilfser Brücke 23a
Tel.: 0471 611503

Diese Veranstaltung wurde unterstützt durch die Südtiroler Landesregierung, Abteilung Kultur und Familie

 

Internationales Kulturtreffen am 27./28. Dezember 2004:

 

Begegnung in der Schwebe
Europäische Begegnung zwischen Clown- und Theaterwelten

Der Dialog in Balance, 3. + 4. April 2004

Lebende Systeme müssen stets widersprüchliche Tendenzen balancieren.
Der Artist auf dem Einrad verliert das Gleichgewicht, um es zu finden.
Der Clown mit seiner blutig geschlagenen Nase muss unterhalten, um zu überleben.
Der Weise weiß, was er sagt, der Narr sagt, was er weiß, denn er hat Vertrauen.
Die Sicherheit beim Schweben auf dem Schwebebalken hängt von seiner Dicke ab.
Zum Beispiel: Aus der Versenkung kommt es, in die Versenkung verschwindet es oder umgekehrt.
Die Welten sind so beschaffen, dass jeder auch unvorbereitet mitgestalten kann.
Persönliche Notwendigkeit zu Neugierde und Ausdruck ist allerdings unabdingbar.

 


Ort und Zeit:
Beginn: Stilfser Brücke, 23a, SA, 3. April 2004, 15 Uhr
Ende: Pfeiferhaus Stilfs, SO, 4. April, nach gemeinsamem Mittagessen

Veranstalter: Kulturverein "die Rossschaukel"
Stilfser Brücke 23a
Tel.: 0471 611503

Europäische Begegnung zum Jahr des Wassers 2003
Die Wassertage im Pfeiferhaus (Stilfs)

Vom Samstag, den 17. Mai
bis Dienstag, 20. Mai

"Der Zauber der Musik und die Liebe zur Malerei enthüllen eine Welt voller Wunder, der Ariadne auf der Spur ist. Die fließende Eigenschaft des Wassers ist, was den Faden von Ariadne, meine Bilder und die Musik miteinander verbindet."
(Heidrun Oberegger)


"Ich habe den Brunnen zum Thema ,die Zeit heilt alle Wunden' gemacht. Das Wasser soll immer in Bewegung sein und für Erwachsene, Kinder und Tiere gleich viele Möglichkeiten bieten, es zu erleben."
(Franz Pichler)

IM MUSEUM: DANIEL OBEREGGER:
Während der Wassertage sind bei der Rossschaukel im Museum Stilfser Brücke 23A Objekte des Geokosmikers zum Thema "Wasser" zu besichtigen.

 

  • Samstag, der 17. Mai: Heidrun Oberegger- Wasserbilder - 15:00h: Eröffnung, Programm bis 22:00h, Bilderausstellung "Ariadne watet durchs Wasserelement" mit Erinnerungen an das dritte Lebensjahr, Begegnung mit alten Instrumenten, Spinett, Drehleiher, Krummhorn mit Stefen dell'Antonio, Daniel Supersoft und Ulrich UFO. - Knoten wie Wölkchen am Horizont fehlen dabei nie.
  • Sonntag, der 18. Mai: Brunnentag: 10:00h: Der Brunnen vor dem Pfeiferhaus ist den ganzen Tag über in Bewegung, wie er vom Künstler Franz Pichler konzipiert wurde, 15:00h: Eventuelle Begegnung mit dem Künstler, 16:00h: Diskussion zu den Wasserbildern von Ottorini und Antonio aus dem Zentrum "Tagesstädte ,Wir zusammen' für nicht Selbständige", 16:30h: Malerei der eigenen Initialen und Kosenamen auf Leintüchern mit Heidrun Oberegger, die zu Brusttüchern, Halstüchern, Schultertüchern, Lendentüchern, Knietüchern, Knöcheltüchern verarbeitet werden, 18:00h: Forum zu unangemeldeten Wasserthemen. Jeder Beitrag wird zum Thema, 19:00h: Lesung aus dem Wasserbuch 2000-2003. Unser Wasserbuch ist nicht abgeschlossen, jeder kann mitmischen, 21:00h: Interessantes Filmmaterial aus dem Archiv der "Rosschaukel" mit Aktualitäten zum Thema Wasser.
    22:00h: Ausklang
  • Montag, der 19. Mai: Heidrun Oberegger- Wasserbilder - 15:00h: Malerei der eigenen Initialen und Kosenamen auf Leintüchern, die zu Brusttüchern, Halstüchern, Schultertüchern, Lendentüchern, Knietüchern, Knöcheltüchern verarbeitet werden, 16:00h: Begegnung mit den alten, handgearbeiteten Instrumenten, zum Mitmachen für Interessierte, 17:00h: Geschichtenerzählen. Die Künstlerin erzählt kurze Erinnerungen ab ihrem 3. Lebensjahr und lauscht anschließend begeistert den Erzählungen der Zuhörer, 18:00h Konzert: Musik mit Blas-, Streich-, Schlaginstrumenten, Drehleiher, Spinett und Gesang durchs 13. bis 21. Jh. und mit anschließender Marende und Kartenlegen auf Wunsch.
  • Dienstag, der 20. Mai: Heidrun Oberegger- Wasserbilder, Ausstellung geöffnet von 10:00h bis 12:00h. Ende.

     

    III. Internationales Kunst u. Kulturtreffen
    vom 2. bis 4. August 2002
    In Stilfser Brücke 23 A

     

     

     

     

    ES RIECHT NACH

    GEGENSTÄNDEN EWIGEN SEINS,
    BETRUG,
    PETROLIUM,
    EINEN SCHLAFENDEN BÄR,
    ERDE + MASKEN,
    VERSIGELTEN BOHNEN,
    EINER GEFALLENEN KIEFER,
    DÜNNER LUFT IM HOCHGEBIRGE,
    ANGST DER OPFER + ANGST DER TÄTER,
    TANZ + FEUER,
    EINEM GLAS ROTWEIN...

    K U L T U R B E R G W E R K
    D I E R O S S C H A U K E L

    Tel. u. Fax: O473/ 611503

     

     

  • Freitag, 2. Aug. 2002: 19 Uhr Eröffnung - "DIE ROSSCHAUKEL", 19:30 Uhr: Daniel Oberegger: "GEOKOSMIE, EIN MATHEMATISCH- PHILOSOPHISCHER BAU " (Text - Installation), 20:30 Uhr : Videofilm: "DIE MASKE UND DAS BUCH", 21 Uhr: Guido Moser: "DIE MASKE RIECHT NACH ERDE" (Text - Installation), 21:30 Uhr : Maja Tschimben und Monica Rella: "ES RIECHT NACH FANTASIE " (ein Tanzritual), 22:30 NACHTKONZERT mit: Günther Pitscheider, Andreas J. Leep und Christof.
  • Samstag, 3. Aug. 2002: 18 Uhr: Brunhilde Mach: "ES RIECHT NACH BETRUG", (Brunhilde Mach, Mutter und Lehrerin aus Naturns spricht über Erlebtes), 19 Uhr: Klaus und Till Bremen: "DER GERUCH VOR DER GEFAHR, DER GERUCH DER GEFAHR" (Text / Installation), 20 Uhr: Bild: Reimund / Text: Guido: "VERLASS MICH NICHT KLEINER BÄR" (Szenische Lesung), 20:30 Uhr Andreas J. Leep: "VERGEIGT" (Premiere: zweite audiovisuelle Arbeit aus Stilfs)
  • Sonntag, 4. Aug. 2002: "DER GERUCH IM GEFÄLLE 2757m - 1311m", 7:30 Uhr mit Bus zum Stilfserjoch (2757m), dann zu Fuß über Goldseeweg, Rast bei der Furkelhütte (2153m), weiter zur Prader Alm - zur Stilfser Alm von da nach Stilfs (1311m) zurück., Im Pfeiferhaus Abschluss mit Lisl Saltuari.