Aktualisiert am 21. 3. 2008
Neue Publikation
Randsteine für Leben und Kunst basiert auf dem personzentrierten
Weltbild des Humanpsychologen Carl Rogers, dem somatischen Lernen
nach Moshé Feldenkrais und dem Dialogmodell des Quantenphysikers
David Bohm. Aus der diesen drei Ansätzen gemeinsamen Grundhaltung
heraus ist das ganze Buch verfasst und schildert die in den letzten
30 Jahren erlebten und praktizierten Arbeiten des Autors zwischen
Deutschland, Italien, Schweiz und Spanien.
"So feinfühlig geschilderte Berichte möchte man
sich als Ärztin für jedes Lehrbuch wünschen."
Dr. Cordula Gütel
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FELDENKRAIS - Die Kunst der Begegnung
Arbeit mit Stimme
"Man ging nach Außen in alle Richtungen, statt in sich
zu gehen, wo jedes Rätsel zu lösen ist."
SCHOPENHAUER
Moshé Feldenkrais, geboren am 6. Mai 1904 in
Slawuta, Ukraine; gestorben am 1. Juli 1984 in Tel Aviv, Israel) war
Physiker, Neurophysiologe und Judolehrer, entwickelt die nach ihm
benannte Feldenkrais-Methode, eine körperorientierte Lernmethode,
durch die persönliche Handlungsmuster erkannt, bewusst gemacht
und erweitert werden sollen.
Organismisches Lernen: Der Organismus ist der Körper in seiner
Ganzheit. Wenn ich dem Organismus förderliche Bedingungen biete,
entwickelt er sich immer zum Besseren hin. Wir haben drei Gehirne:
- Hauptsächlich in der Gehirnrinde (die äußerste Schicht
vom Gehirn) findet Lernen und Bewusstwerdung statt.
- Das in der Mitte liegende emotionale Gehirn beeinflusst alle unsere
Handlungen und Entscheidungen. Alles ist emotional gesteuert.
- Das Herz wird von vielen Neurologen als das dritte Gehirn bezeichnet.
Freies Handeln findet erst dann statt, wenn emotionales Empfinden
mit bewusstem Verstehen verbunden wird.
Zu Lernen ist fürs menschliche Gehirn und die menschliche Psyche
lebensnotwendig und von der Geburt bis zum Tod ein nie endender Prozess.
Erfolgreiche Anwendungen der Feldenkraismethode:
- Beschwerden im Rücken mit Bewegungseinschränkungen und
Schmerzen
- Schnelle Ermüdungserscheinungen bei eigentlich gewohnten Tätigkeiten
wie Arbeiten am Schreibtisch, Hausarbeit, Spaziergänge usw.
- Starke Bewegungseinschränklungen im Hüftgelenk, häufig
mit Schmerzen verbunden
- Schmerzen in den Knien und Füßen
- Kopfschmerzen
- Anspannung im Kiefergelenk, Zähneknirschen, Schmerzen beim
Kauen und Sprechen
- Prävention bei einseitigen Bewegungsanforderungen am Arbeitsplatz
- Bei der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit im künstlerischen
Bereich
- Bei allen psychosomatischen Störungen (Essstörungen
)
In der Kunst der Begegnung in der Feldenkrais- Arbeit geht es hauptsächlich
darum, zu meiner inneren Ordnung zu finden. Wenn ich klar und ruhig
werde, bin ich auch nach außen gelassener und zufriedener.
"Freiheit bedeutet, sich
selbst ein Licht zu sein, denn dann ist sie nichts Abstraktes,
nichts Ausgedachtes."
J. Krishnamurti
Die Freude an der spontanen, kraftvollen Aufrichtung.
Die eigene Stimme stark, vibrierend und entspannend angenehm aufbauen.
Mehr Vitalität und Optimismus im Bewegungsverhalten.
Es werden kurze Bewegungsabläufe geboten, die
das Sitzen, Stehen und Liegen neu gestalten. Die Haltung wird
neu organisiert und eine gute Koordination der Körperteile
gefördert. Die Kraftübertragung durch das Skelett wird
gestärkt, was unabdingbar für gesunde Knochen und eine
gesunde Haltung ist.
Dies alles führt zu freudiger Präsenz
mit mehr Leichtigkeit. Lernen, unsere Atmung zu spüren. Sich
einfacher und auf befriedigendere Art zu bewegen.
Wir werden bei jeder Einheit zwischen 10 und 15
Minuten meditieren.
Was bei Feldenkrais neu ist: es geht um die Bewusstheit zu dem,
was ich mache und wie ich es mache und alles in Bewegung mache.
Diese Haltung wird in der Meditation noch bewusster gemacht. Ich
kann mich auch hinsetzen und ruhig, nichts beurteilend oder vergleichend,
in Verbindung gehen mit dem, was tatsächlich ist statt mit
dem, was ich mir wünsche.
Es gibt auch Gespräche, in denen wir gemeinsam
anschauen, was Thema ist.
Dieser Kurs ist für Anfänger gleich interessant
wie für Leute, die mit der Feldenkrais- Methode schon bekannt
sind und alle, die interessiert sind, ein wacheres und bewussteres
Leben zu führen - unabhängig von Alter oder Beruf.
ENCOUNTER - in der Gruppe mich und die anderen spüren
und erleben

Encounter ist eine Begegnungsgruppe und arbeitet mit
dem personzentrierten Ansatz nach Carl Rogers.
Carl Ransom Rogers, geboren am 8. Januar 1902 in Illinois; gestorben
am 4. Februar 1987 in Kalifornien. Er war Universitätsprofessor,
Psychotherapeut und Begründer seiner berühmten personzentrierten
Beratung und Psychotherapie, die auf den drei Grundhaltungen: bedingungslose
Wertschätzung, Empathie und Kohärenz (Echtheit) beruht.
Rogers legt besonderen Wert auf Begegnung im voll-menschlichen Sinn
- d. h. unter Einschluss der emotionalen Ebene, der Sprache des Körpers.
Auf seinen Arbeiten bauen die Encounter-Bewegungen auf.
Die Gruppe bietet Gelegenheit, sich persönlich zu erleben und
mitzuteilen. Ich kann eigene Lebensfragen in zwischenmenschlicher
Beziehung lösen, mich als ganze Person spüren, mich weiterentwickeln
und all diese Vorgänge in Aktion erleben.
Ich begegne verschiedenen Menschen, die sich nach Alter, Geschlecht,
Herkunft, Bildung, Beruf und Kultur unterscheiden. Ich lerne, die
Entwicklung von Groß- und Kleingruppen in ihrer Dynamik zu verstehen
und in ihnen mitzuwirken und somit erlebe ich politische Gestaltungsmöglichkeiten.
"Wir im Westen scheinen es zu einem Fetisch erhoben zu haben,
uns selbst zu genügen, keine Hilfe zu brauchen und mit Ausnahme
sehr weniger ausgewählter Beziehungen von allem Kontakt abzuschirmen.
Eine solche Lebensweise wäre während des größten
Teils der Geschichte völlig unmöglich gewesen, aber die
moderne Technologie macht dieses Ziel erreichbar. Mit meinem eigenen
Zimmer, eigenem Auto, eigenem Büro, eigenem Telefon, Lebensmittel-
und Kleiderkauf in großen, unpersönlichen Geschäften,
kann ich praktisch jeden nahen Kontakt mit anderen Personen vermeiden.
Wir bezahlen einen Preis dafür. Nach dem Genuss unseres Privatlebens
in den mittleren Jahren "avancieren" wir zu dem sehr einsamen
Status eines "Seniors"."
Carl Rogers
SELBSTKONFRONTATION - Das offene Gespräch /
Biografiearbeit / personzentrierte Aufstellungen für Gruppen
oder in Einzelsitzungen
A) Personzentrierte Beratung im offenen Gespräch
ist eine qualifizierte Hilfestellung und Begleitung in Fragen
der eigenen Lebensgestaltung sowie der Problem-, Konflikt- oder Krisenbewältigung.
Es ist eine Hilfestellung, die über Ratschläge hinaus geht
und ganzheitlich orientiert ist, ganz auf die Person abgestimmt und
bei den jeweiligen sozialen und persönlichen Lebensformen ansetzt.
Ich als Berater verstehe mich dabei als Helfer und Teilnehmer im Sinne
eines Förderers für das Weiterkommen der Person.
Dieser Beratungsansatz geht auf Carl Rogers zurück (weitere Information
unter: http://www.guidomoser.com/guido/rogers.htm). Das zugrunde liegende
Menschenbild besteht unter anderem in der Annahme, dass der Mensch
in einem ständigen Veränderungsprozess steht und die Fähigkeit
besitzt, sich konstruktiv zu entwickeln und eigenverantwortlich zu
entscheiden.
B) Biographiearbeit: "Ich bin, wer ich geworden
bin. Ich bin aber auch, wer ich noch werden kann" (Peter Schmid)
- in meiner Lebensgeschichte bin ich, was ich gelernt habe, zu sein.
So ist meine Vorstellung von mir entstanden, und so, wie ich mich
wahrnehme, gestalte ich auch meine Beziehungen. Zugleich hege ich
Hoffnungen und Ängste, habe Träume und Befürchtungen
für die Zukunft. In der Gegenwart fließt Vergangenes und
Zukunft ineinander. Beim diesem Workshop kann ich meine Spuren zurückverfolgen
und voraus schauen. Gearbeitet wird auch verschiedenen Ebenen, ganz
nach den Bedürfnissen der Teilnehmer/Innen: Im Gespräch,
durch Körperarbeit, nonverbale Kommunikation, Theater usw.
C) personzentrierte Aufstellungen, beispielsweise
im Gegensatz zu Hellinger oder Jodorowsky, werden nicht vom Leiter
gemacht und werden nicht durch Regeln bestimmt, sondern entstehen
aus dem kreativen Zusammenspiel in der Gruppe.
Kinder im Spiel stellen alles auf, was sie brauchen, und beziehen
sich in ihrer ganzen Art darauf. Aufstellungen sind Momentanaufnahmen
von inneren Bildern. Wir arbeiten u. a. mit Symbolen, mit Körpersprache,
Körpersignalen, Objekten, mit Geschichten und Erzählungen
usw. Durch die Aufstellung im Raum werden neue Sicht- und Handlungsweisen
erkannt. Der Einzelne bestimmt Form und Inhalt seiner Aufstellung.
Die Gruppe unterstützt ihn dabei.
LEBENDIGE KNOCHEN - Kraft und Vitalität
Ruthy Alon ist eine der international erfahrendsten
Feldenkrais- Trainerinnen. Sie hat ein Bewegungsprogramm entwickelt,
das Knochen auf natürliche Weise stärkt, den Körper
innerlich aufrichtet und ihm mehr Kraft und Präsenz gibt
und vor dem risikoreichen Verlust von Knochendichte im Alter schützt.
Diese Arbeit ermutigt zu dynamischen, kraftvollen Bewegungen ohne
Risiko und stärkt die eigene Stabilität und Flexibilität.
Besondere Themen des Übungsprogramms: Bewegungen, die die
Knochenbildung anregen, effizientere Bewegungsfunktionen und -Koordinationen.
Die Freude an der spontanen, kraftvollen Aufrichtung. Die eigene
Stimme stark, vibrierend und entspannend angenehm aufbauen. Mehr
Vitalität und Optimismus im Bewegungsverhalten.
Es kann sowohl am Boden als auch im Sitzen auf Stühlen gearbeitet
werden.
Es werden kurze Bewegungsabläufe geboten, die das Sitzen,
Stehen und Liegen neu gestalten. Die Haltung wird neu organisiert
und eine gute Koordination der Körperteile gefördert.
Die Kraftübertragung durch das Skelett wird gestärkt,
was unabdingbar für gesunde Knochen und eine gesunde Haltung
ist.
Dieses Programm wendet sich an alle, die an aktive Erfahrung dieser
Übungen interessiert sind, sowie an Menschen, die sich eine
Erweiterung in ihrer Lebenswahrnehmung wünschen.
Jede Stunde dieses Übungsprogramms kann mit
einer Stunde Erzähl- und Biographiearbeit verknüpft
werden:
Erzähl- und Biographiearbeit: "Ich bin, wer ich geworden
bin. Ich bin aber auch, wer ich noch werden kann" (Peter
Schmid) - in meiner Lebensgeschichte bin ich, was ich gelernt
habe, zu sein. So ist meine Vorstellung von mir entstanden, und
so, wie ich mich wahrnehme, gestalte ich auch meine Beziehungen.
Zugleich hege ich Hoffnungen und Ängste, habe Träume
und Befürchtungen für die Zukunft. In der Gegenwart
fließt Vergangenes und Zukunft ineinander. Beim diesem Workshop
kann ich meine Spuren zurückverfolgen und voraus schauen.
Gearbeitet wird auch verschiedenen Ebenen, ganz nach den Bedürfnissen
der Teilnehmer/Innen: Im Gespräch, durch Körperarbeit,
nonverbale Kommunikation, Theater usw.
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Für Einzel- und Gruppensitzungen
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Guido Moser
Handy: 349 6187930
Weggensteinstrasse 21
39100 Bozen
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CLOWNSZEIT - FEHLERFREUDE - Jeder Mensch ist ein
Clown, aber nur wenige haben den Mut, es zu zeigen

Über den Perfektionisten staunt man, den Clown
liebt man. Er hat viel Lebensweisheit, kennt vor allem seine Schwächen
und zeigt sie. Das macht ihn groß und stark. Es gibt nichts
Schöneres, als zu lernen, über die eigene Unvollkommenheit
zu lachen. Indem ich meine Enge, meinen Neid, meine Ängste, meinen
körperlichen Unvollkommenheiten spiele und zeige, werde ich immer
freier und entdecke dadurch eine größere Gelassenheit und
Kreativität, auch mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen.
Egal, was ich mache, ich versuche fast mit einer kleinen Leidenschaft,
Fehler zuzulassen und sie zu fördern, wo ich sie spüre.
Dahinter ist nicht die Freude, über den Fehler das Richtige zu
finden, damit ich daraus lernen kann, sondern die Freude der Überraschung,
was geschieht, wenn man den Fehler macht - die Fehlerfreude.
THEATER - Meine Rollen, meine Masken,
wo bin ich

Theaterspielen bietet die Möglichkeit zur Selbsterfahrung.
Ich brauche nicht immer gegen mein Verhalten, das ich nicht mag, ankämpfen
und mich ermüden, indem ich es verstecke. Im Gegenteil: Im Theater
kann ich alles zeigen und die einsamsten, frustrierendesten Tiefpunkte
wie glanzvolle Heldentaten erleben.
Wenn ich einer meiner Seiten bewusst bin, bin ich freier und habe
einen erweiterten Handlungsspielraum, auch im täglichen Leben.
Ich kann mich durch die verschiedensten Rollen besser kennen lernen
und auch verborgene Seiten entfalten.
Diese Arbeit richtet sich an alle, die lernen möchten, selber
die eigenen Lebenssituationen durchs Spiel in die Hand zu nehmen und
zu bestimmen. So bekommt mein Theaterspiel eine Qualität, in
der ich lernen kann, im Leben meine Rolle zu finden und andere dabei
zu unterstützen.
Ich werde im Sprechen sicherer, freier und wirkungsvoller,
bewege mich selbstbewusster und natürlicher, lerne zu improvisieren,
damit ich mich in allen Lebenssituationen kreativ, engagiert und persönlich
einbringen kann. Den anderen nehme ich auch lebendiger und frischer
wahr, wenn ich selber lebendiger bin.
Beweglich bleiben - ein Leben lang
durch Gehen und Laufen
mit der Feldenkrais- Methode

Natürliches Laufen und Gehen in freier Natur bringt Kraft, Gesundheit
und Frische in jedem Alter.
Die Freude in der spontanen, kraftvollen Aufrichtung bringt den inneren
Rhythmus zum Schwingen und wirkt für alle Körperfunktionen
angenehm aufbauend. Es führt zu freudiger Präsenz und großer
Leichtigkeit.
Bei jeder Einheit werden wir abwechselnd laufen, gehen und dazwischen
Feldenkrais-Übungen machen.
