Aktualisiert am 9. 12. 2011
Ausbildung zur/zum Bones for Life ™ LehrerIn
nach der Begründerin und Feldenkrais- Großmeisterin Ruthy Alon

Jetzt auch in Bozen, an Wochenenden im Zeitraum von März 2012 bis März 2013
Trainer: Guido Moser
bei terapeuticum reitija
Silbergasse 5
39100 Bozen
tel. 349 6187930
Ein berufsbegleitender Lehrgang mit Zertifikat und Lizenz
Bones for LifeTM wird bereits in 40 Ländern praktiziert und ist schon in einigen Ländern von Krankenkassen anerkannt.
Bones for Life – ein ganzheitlicher Bewegungsansatz nach der Feldenkrais- Methode:
-
Ein Programm zur Knochenstärkung. Eine gute Ausrichtung des Skeletts ist essenziell für dynamische, effiziente, harmonische und störungsfreie Bewegungen nach den Richtlinien von Ruthy Alon, Gründerin von Bones for Life®
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Eine Selbstheilungsmethode durch gezielte Körperarbeit. Wir hören auf die Weisheit des Körpers, wie er physische oder seelische Belastungen verarbeitet und uns in die innere Balance zurückführt.
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Erlernen, Anwenden und Vermitteln einer Achtsamkeits- und Imaginationspraxis. Erleben, wie diese Fähigkeit unser Leben bereichern kann und wie wir dank ihrer Hilfe den Herausforderungen des Lebens ungewohnt gelassen und klarer begegnen können.
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Erlernen, den Körper zu befragen. Dies kann überall angewendet werden, wo kreative Schritte über das schon Bekannte hinaus gesucht werden: im Denken, Planen, Pädagogik und Therapie, Beratung und besonders im Bereich der Selbsthilfe.
-
Grundlagenwissen zum „achtsamen Gehirn“: es erschließt eine neue Wahrnehmung unserer inneren Welt, unserer zwischenmenschlichen Beziehungen und der Entwicklung von Wohlsein und Glück in unserem täglichen Leben.
Themen
- Ernährung der Knochen durch Bewegung
- optimaler Druck und statische und dynamische Belastung
- Vibration und Stimme
- Übertragung der Kraft über das Skelett bei jedem Schritt (dynamisches
Gehen)
- die Wirbelsäule als feste Achse oder bewegliche Gelenksverbindung (Welle)
- Kräftigung des Beckenbodens und Bewegungsübergänge (vom Liegen ins
Sitzen ins Stehen)
- Erlernen des gefahrlosen Fallens
- Atmen und bildhafte Vorstellung
- Focusing: körperliches Wahrnehmen einer Situation, einer Person oder eines
Ereignisses
Das Trainingsprogramm für Bones for Life- LehrerInnn
besteht aus 90 kombinierbaren Körperprozessen wurde von Ruthy
Alon, einer der international erfahrensten Feldenkrais-Trainerinnen
entwickelt. Dieses Bewegungsprogramm basiert auf der Feldenkraismethode®
und inspiriert sich an der Afrikanischen Bewegungskultur.
Es stärkt auf natürliche Art und Weise das Knochensystem
in seiner unaufhörlichen Selbstregeneration.
Beweglichkeit, Kraft und Stimme werden entwickelt.
Bones for Life ermutigt zur Erforschung von Bewegungen zu effizienter,
ökonomischer Koordination, zu Freude und Spontaneität, dynamisch
und kraftvoll.
Bones for Life verbessert / gibt Vertrauen in die eigene Stabilität
und Flexibilität durch Persönlichkeitsentwicklung.
.
Art und Weisen, auf die der Körper lernen kann:
- durch Druck Gegendruck erzeugen
- starke Teile im Körper bewegen sich bewusst falsch, um schwächere
Teile zu animieren (neurologische Diplomatie)
- Übertreiben, um Bewegungsmuster bewusst zu machen
- Welle und Achse im Körper unterscheiden
- Orientierung durch Berührung mit den eigenen Händen
- Übungen vom Leichten zum Schwierigen in kleinen Schritten aufbauen
- Den Körper von der Belastung der Schwerkraft befreien (Arbeiten
im Liegen)
- Verwenden zusätzlicher Gewichte als Stimulation
- Verwenden von Mustern aus der Evolution
- Stimme und Vibration für Aufbau von Kraft und Präsenz
Zielgruppe:
Diese Ausbildung richtet sich an alle, besonders an Personen, die im sozialen, gesundheitlichen, erzieherischen und therapeutischen Bereich tätig sind.
Aufbau des Kurses:
Die Ausbildung umfasst insgesamt 12 Module plus Praxis, Assistenz und Mentoring.
Die Module:
Anzahl |
Modul |
Zeit
(nach Bedarf veränderbar) |
Stunden |
Preis
pro Modul |
5 |
Basismodule |
Sa und So: 10-13, 15-18 Uhr |
12 |
170,00 € |
5 |
Aufbaumodule |
Sa und So: 10-13, 15-18 Uhr |
12 |
170,00 € |
2 |
Didaktik |
Fr: 18-21 Uhr,
Sa und So: 10-13, 15-18 Uhr |
15 |
195,00 € |
Aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage wurden die Preise im Vergleich zur vorigen Ausbildung 2009/10 in Meran um insgesamt 300 Euro nachgelassen.
Wer bereits Bones for Life- Lehrer ist bekommt einen weiteren Preisnachlass von 50%.
1) Absolvierung der Basismodule:
90 Basisprozesse werden durch Tun und Spüren am eigenen Körper erlebt. Selbsterfahrung ist essentiell für das spätere Unterrichten, da der/die Bones for Life® LehrerIn Menschen nur dann in dem therapeutischen Prozess begleiten kann, wenn er/sie Probleme, Auswirkungen und Erfolge selbst erlebt hat.
Die Basismodule schließen mit einem Zertifikat ab und berechtigen zur Selbstanwendung des Programms.
2) Absolvierung von Aufbaumodulen:
Die 90 Prozesse der Basismodule werden praktisch und inhaltlich erweitert. Die Erfahrungen mit den Basismodulen werden reflektiert, Schwierigkeiten besprochen und Lösungen angeboten.
3) Didaktik:
Theoretischer Hintergrund, Prozessanalysen, Ziele, Tests, Lernstrategien, mögliche erfahrene Schwierigkeiten werden in Einzel- und Gruppenarbeit erarbeitet.
4) Praxis – Assistenz und Mentoring
Erfahrungen in der Anwendung, Begleitung und Austausch zu auftauchenden Themen.
Nach den 5 Basismodulen absolvieren die Teilnehmer zusätzlich 35 Stunden Praxis- Assistenz (entweder in ihrem Arbeitsfeld oder privat), sowie 35 Stunden Mentoring bzw. Supervision bei einem Bones for. Life- Trainer. Die Preise hierfür werden individuell verhandelt.
5) Abschlußzertifikat der Ausbildung
Jeder Teilnehmer verfasst eine schriftliche Arbeit über ein selbstgewähltes Thema aus den Bereichen Didaktik, Konzepte, Methoden, Anwendungen von Bones for Life im Umfang von 3 bis 5 Seiten.
Nach Absolvierung des gesamten Ausbildungsprogramms erhalten die AbsolventInnen ein Zertifikat zum/zur Bones for Life®-LehrerIn von ihrer/em regionalen Bones for Life®-KoordinatorIn und sind berechtigt, Bones for Life® öffentlich zu unterrichten.
Weiterführende Module wie z. B. Bones for Life® am Sessel für Menschen mit erheblichen Bewegungseinschränkungen oder ausgewählte Feldenkrais- Lektionen werden nach Bedarf angeboten.
Lehrmaterial
Für die Ausbildung notwendig ist das 3-bändige, ins Deutsche übersetzte Bones for Life Teacher´s Manual von Ruthy Alon. Dieses kann bei jedem Modul um € 50,- erworben werden und ist ab dem Didatik-Ausbildungsschritt verpflichtend.
Das Manuel muss erworben werden, da für jeden Studenten Tantiemen an die Autorin abgegeben werden müssen.
Zusätzliche Lernhilfen: alle 90 Prozesse auf mp3 Lern-Aufnahmen für den eigenen Gebrauch können käuflich erworben werden.
Andere Texte zur Persönlichkeitsentwicklung, Imagination, Focusing und Gehirnforschung, sowie CDs und DVDs werden den Teilnehmern prozessbegleitend zur Verfügung gestellt.
Termine (nach Bedarf veränderbar):
Grundausbildung:
1. Termin: 3/4 März 2010 (12 Stunden) - 170 Euro
2. Termin: 24/25 März 2012 (12 Stunden) - 170 Euro
3. Termin: 21/22 April 2012 (12 Stunden) - 170 Euro
4. Termin: 26/27 Mai 2012 (12 Stunden) - 170 Euro
5. Termin: 8/9 Juni 2012 (12 Stunden) - 170 Euro
Aufbaumodule:
1. Termin: 29/30 Sept. 2012 (12 Stunden) - 170 Euro
2. Termin: 20/21 Okt. 2012 (12 Stunden) - 170 Euro
3. Termin: 17/18 Nov. 2012 (12 Stunden) - 170 Euro
4. Termin: 8/9 Dez. 2012 (12 Stunden) - 170 Euro
5. Termin: 19/20 Jan. 2013 (12 Stunden) - 170 Euro
Didaktik:
1. Termin: 15/16/17 Feb. 2013 (15 Stunden) - 195 Euro
2.Termin: 29/30/31 März 2013 (15 Stunden) - 195 Euro
Leitung: Guido Moser, Bozen
Diplomierter Sportlehrer (ISEF)
Feldenkraislehrer
Ausbildner für „Bones for Life“
Personzentrierte Beratung und Gesprächsführung
Focusing- Körpertherapeut
NB: Für auswertige Teilnehmer günstige Übernachtungsmöglichkeiten in Bozen:
Jugendherberge Bozen oder Kolpinghaus Bozen
Abschlussarbeit zur Ausbildung "Bones for life – mehr Lebenqualität im Alltag" von einer Teilnehmerin, die diese 2011 in Meran abgeschlossen hat
Bones for life – als Begleitung bei Multiple Sklerose
Eine Reise in ein unbekanntes Land.
Einige Spielregeln sind auf der Reise zu beachten:
Achtsamkeit – eigene Bedürfnisse wahrnehmen.
Akzeptanz – die Bedürfnisse des anderen respektieren.
Absichtslosigkeit – bedingungslos gut mich sich umgehen.
Schon am Anfang meiner Reise machen sich das Schwache (Kind) und das Starke (Tiger) in
mir bemerkbar. Es wird mir abgeraten bei meinen körperlichen Einschränkungen (ich habe
selber MS) "sooo" etwas zu unternehmen. Das Kind in mir ist jedoch neugierig, will Neues
wagen und probieren. Das Kleine kann sich nicht durchsetzen – "bitte Tiger, hilf mir" – der
Beschützer und Starke hat Freude daran und macht die Reise spontan möglich.
Am 6. Dezember 2009 fahre ich los – einfach so, ohne Ziel – wunderschön – allein, ohne zu
wissen, welch wertvolle Möglichkeiten sich mir auftun werden.
Auf der Reise sind wir zu acht. Viele neue Gesichter unterschiedlicher Herkunft. Auch das ist
schon sehr interessant. Zu schnell vergeht die Zeit – die ersten zwei Reisetage sind vorbei!
Neue Erfahrungen sind zum Vorschein gekommen. Prozesse gilt es aufzuarbeiten, manchmal
geht es recht tief. In dieser Zeit spüre ich mich, meinen Körper mit seinen
Familienmitgliedern - Atem, Brust, Bauch - in besonderer Weise, es ist wie eine Verliebtheit
in mich selbst. Die Familienmitglieder werden geweckt, angesprochen, gefragt.
90 Stationen fahren wir gemeinsam. Jeden Monat – ein Wochenende. Es ist für mich jedes
Mal ein Kurzurlaub mit Höhen und Tiefen, Rückschlägen und Vorwärtsgehen.
Abschlussarbeit zum Kurs "Bones for life – mehr Lebenqualität im Alltag".
Ein halbes Jahr der Arbeit mit verschiedenen Prozessen, hatte bei mir
beispielsweise folgende Wirkung:
Beim Schifahren im Alter von etwa 20 Jahren zog ich mir eine Verletzung am Steißbein zu.
Ich erinnere mich an Schmerzen und an ein Gefühl der Taubheit an dieser Körperstelle.
Immer wieder meldete sich, bei Wetterumschwung, ein unangenehmes Gefühl. Erst nach
einigen Monaten der neuen Arbeit mit meinem Körper, nach vielen Jahren, empfinde ich
eine Lösung der Verspannungen. Die Erleichterung und Wärme kommt und ich spüre, wie
alles wieder in Verbindung kommt, ein herrliches Gefühl!
Ich möchte einige weitere positive Erlebnisse für mich aufzählen:
Erholsamer guter Schlaf, bessere, tiefere Atmung, Abbau der Verspannungen, Gelassenheit.
Ich stelle fest, einige für MS typische Wehwehchen verbessern sich: Schwindel,
Gleichgewicht, Kopfschmerzen und Angst nehmen ab. Ich bin selbstsicherer und ich kann
weitere Strecken zu Fuß zurücklegen.
Verbesserung im Stehen – länger und sicherer
Verbesserung im Gehen – weniger Verspannungen
Schlaf – tief und erholsam
Träume berichten mir von längst vergangenen Situationen und helfen mir bei deren
Aufarbeitung. So lerne ich Altes loszulassen – vieles ist Abfall – Neues zuzulassen.
Ausprobieren, neugierig sein, wie ein Kind.
Da ich aufgrund meiner körperlichen Einschränkung im Kurs nicht alle Übungen mitmachen
kann, arbeite ich viel in der Vorstellung. Ich habe dennoch das Gefühl einer guten und tiefen
Wirkung. Das ganze bones for life-Programm kann man auch im Sitzen machen. Gut als
Hilfsmittel eignen sich auch Stuhl oder Wand zum Festhalten.
Ich stelle mir vor:
Stiege rauf, Stiege runter.
Springen und Hüpfen, freies Tanzen.
Mein Knie wird gut durchblutet und ist stabiler.
Wenn man auch sonst auf der Reise immer einiges an Gepäck benötigt, muss man für die
hier beschriebenen Reise wenig einpacken: sich selber, ein mehrere Meter langes Tuch für
verschiedene Zwecke. Gewichte für Fuß, Hand, Kopf.
Bones for life für mich in Kurzform:
Brücke fürs Leben
Bauen Formen Lenken
Binden Finden Lösen
Balsam Für Leib
Brunnen Fliessen Lassen
Bogen Fünfmal Loslassen
Für mich wichtige Bücher:
Erika I. Chopich und Margaret Paul: " Aussöhnung mit dem inneren Kind" (das hat mich
durchgewirbelt)
Arno Grün: "Ich will eine Welt ohne Kriege"
Luise Reddemann: "Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt"
DANKE!
Ich danke für alles, wofür ich keine Worte habe.
Ich danke meinem lieben Reisebegleiter und Freund Guido. Allen meinen lieben
Mitreisenden, Jana, Marlene, Martina und Lilia. Meinen ganz lieben Kindern, Anna und
Irene, für ihre Unterstützung. Meinem Mann Toni für einige Taxidienste. Einen Dank an mich
selber für meinen Mut diese Reise zu beginnen und meine Ausdauer, diesen ersten
Reiseabschnitt durchzuhalten.
Doch die Reise ist nicht zu Ende, sie geht weiter, ich lasse mich überraschen.
Beispiel für angewandtes Bones- for- life:
Achse, Welle, Rhythmus, Körperhaltung, Gleichgewicht und dynamische
Kraft - alles perfekt
Beispiel einer Bfl- Übung von der Begründerin Ruthy Alon
gezeigt und erklärt:
Kursangebot 2011
BONES FOR LIFE
Intelligenz der Bewegung – ein Zugang zum somatischen Lernen
in:
terapeuticum reitija bei Dr. Paregger
Bozen, Silbergasse 5, 2. Stock
tel. 349 6187930
Jeweils Dienstag ab 18. Oktober 2011 von 19:00h bis 20:30h
(jederzeit Einstiegsmöglichkeiten)
Bones for Life® arbeitet in erster Linie an der optimalen Ausrichtung des Skeletts und fügt dann fein dosierten, rhythmischen Druck und Gewicht hinzu. Dieses Bewegungsprogramm stärkt die Knochen auf natürliche Weise und schützt es vor Osteoporose.
Die Übungen werden ohne Leistungsdruck, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten, langsam aufbauend, sitzend, stehend oder liegend ausgeführt, dabei wird aufrechte Haltung erlangt, das Skelett gut ausgerichtet, die Knochen gestärkt, Freude an dynamischer Bewegung im Alltag wiedergefunden, die Vitalität verbessert.
Ruthy Alon, eine der weltweit bekanntesten Feldenkrais®-Instructor, hat in langjähriger Forschungsarbeit dieses ganzheitliche Bones for Life®-Bewegungsprogramm entwickelt.
Gesunde Knochen entwickeln sich durch eine dynamische Auseinandersetzung mit der Schwerkraft, besonders durch rhythmisches Gehen. Dies stärkt auch Kompetenz und Selbstvertrauen in der Entwicklung der Persönlichkeit.
Geschmeidigkeit
Kraft und Leistungsfähigkeit
Verbesserte Beweglichkeit
Vorbeugen von Schmerzen
Koordination und verbesserte Haltung
Abbau von Stress und Verspannungen
Größere Leichtigkeit in der Bewegungsausführung
Gesunde Knochen
Erhöhte Leistungsfähigkeit und Ausdauer
Verbesserung der Wahrnehmung
Erhöhte Lernfähigkeit
Mehr Kraft und Lebendigkeit
Rhythmus und Stimmbildung
Funktionale Verbesserung bei Schmerz und Bewegungseinschränkungen

Kosten: 12 Euro pro Einheit (1½ Stunde)
Guido Moser: Trainer für „bones for life“, Dipl. Sportlehrer (ISEF Bologna), Personzentrierter und Focusing- Berater.
ENCOUNTER BEGEGNUNG
in der Gruppe mich und die anderen spüren und erleben
in:
terapeuticum reitija bei Dr. Paregger
Bozen, Silbergasse 5, 2. Stock
tel. 349 6187930
Jeweils Donnerstag ab 13. Oktober 2011
von 18:30h bis 20:00h

Encounter ist eine Begegnungsgruppe und arbeitet mit dem personzentrierten Ansatz nach Carl Rogers und dem Körperansatz Focusing von Eugene Gendlin. Diese Ansätze kommen aus der personzentrierten Beratung, Psychotherapie und Philosophie.
Es wird besonderer Wert auf Begegnung im vollmenschlichen Sinne, d. h. unter Einschluss der emotionalen Ebene und der Sprache des Körpers gearbeitet. Der Körper ist die Quelle aller lebenswichtigen Informationen, der immer einen Weg weiß zu mehr Autonomie und Selbstbewusstsein. Viele physische und psychische Belastungen entstehen vor allem durch die im Körper blockierten Energien.
- Hilfestellung bei Konflikten und Belastungen
- Stress verwandeln und sich körperlich wohl fühlen
- Eigene Ressourcen finden und nutzen - Unterstützung bei Entscheidungsschwierigkeiten, Bewältigungsproblematiken, Sinn- und Existenzfragen
- Arbeit mit der inneren Bühne - Personzentrierte Aufstellungen - Ermutigung zu veränderten Erfahrungen in neuen Lebenssituationen
- Focusing – therapeutisches Arbeiten mit Träumen, Malerei und Musik
Die Gruppe bietet Gelegenheit, sich persönlich zu erleben und mitzuteilen. Ich kann eigene Lebensfragen in zwischenmenschlicher Beziehung lösen, mich als ganze Person spüren, mich weiterentwickeln und all diese Vorgänge in Aktion erleben. Ich begegne verschiedenen Menschen, die sich nach Alter, Geschlecht, Herkunft, Bildung, Beruf und Kultur unterscheiden.
Kosten: 10 Euro pro Einheit (1½ Stunde)
Guido Moser: Personzentrierter und Focusing- Berater, Trainer für „bones for life“ (somatisches Lernen) und Feldenkrais- und Theatertherapeut
.
Partnerschaftliches
Focusing
Focusing ist eine Form nach innen gerichteter körperlicher
Aufmerksamkeit: seelische Prozesse und Blockaden bewusst machen. Wir
richten dabei unsere Aufmerksamkeit auf das Gefühl in unserem
Körper, das zu jedem Thema auftauchen kann.
Focusing wurde von Gene Gendlin entwickelt, der als Professor
für Philosophie und Psychologie und Nachfolger von Carl Rogers
an der Universität von Chicago lehrt.
In vielen Ländern gibt es bereits Menschen, die miteinander Partnerschaftliches
Focusing praktizieren. Die Partner betreiben gegenseitig jeweils
eine halbe Stunde lang Focusing. Diese Zeit wird dazu verwendet, an
dem zu arbeiten, was den Partner zur Zeit am meisten beschäftigt.
Das können innere Erlebnisse oder persönliche Schwierigkeiten,
Versuche der persönlichen Weiterntwicklung oder kreative Projekte
sein - was immer gerade am wichtigsten ist.
Der/die Focusing-Begleiter/in gibt allem, was in der fokussierenden
Person auftaucht, Raum. Sie begleitet es absichtslos und ist bereit,
von der fokussierenden Person zu lernen, wie diese begleitet werden
möchte bzw. was deren Erlebensprozess unterstützt. Nach
einer halben Stunde werden die Rollen ausgetauscht.
Das Aufregende und Besondere ist, dass das Partnerschaftliche Focusing
ein neues Beziehungsmodell kreiert. Eine neue Beziehungserfahrung
wird ermöglicht, in der das Raumgeben für persönliche
Entwicklungsschritte unabhängig ist von professionellen (z.B.
Psychotherapie) oder intimen Beziehungen (Ehe, Partnerschaft), da
es sogar funktioniert, wenn der Begleiter das Thema oder Anliegen
seines Partners gar nicht kennt. Die Achtung vor dem Anderen und der
eigenen Person steht an erster Stelle.
Focusing
- eine heilsame Beziehung zu sich selbst
- Körperliches Wohlbefinden
- Freiraum schaffen und Streß verwandeln
- Sich jederzeit entspannen können
- Die innere Welt entdecken
- Innere Klarheit finden und eigene Ressoursen nutzen
- Weiterführende Lebensschritte von innen entstehen lassen
Focusing
- eine hilfreiche Beziehung zu anderen Menschen
- echtes Zuhöfren und wirkliches Antworten
- sich selbst und andere begleiten in Konflikten und Belastungen
- den Wandlungsprozess systematisch begleiten
- partnerschaftliches Focusing praktizieren
Focusing
- mit dem Körper denken
- Verweilen mit dem noch nicht Gewußten
- kreativ planen und entscheiden
Focusing
und Spiritualität
- in der unendlichen Reichhaligkeit
des eigenen Körpers leben
- Im Atem wohnen
- im mehr als schon Gewußten aufgehoben sein
Literaturempfehlung:
Eugene T. Gendlin Focusing
Selbsthilfe bei der Lösung persönlicher Probleme
Sachbuch rororo ISBN 978 3 499 60521 5
Guido Moser
Ausbildner für b.f.l. - angewandtes Feldenkrais, Sozial- und
Lebensberatung
Einzel- und Kleingruppenarbeit
Personzentrierte Beratung und Gesprächsführung
Bewältigung von Lebensproblemen und Krisen
Feldenkrais- Gesund sein heißt beweglich bleiben
Geschmeidigkeit, Kraft und Leistungsfähigkeit
Personzentrierte Beratung und Gesprächsführung
Bewältigung von Lebensproblemen und Krisen
Die personzentrierte Lebensberatung bietet:
- Hilfestellung bei persönlichen Problemen und Krisen (Selbstkonfrontation,
Partnerschaft, Ehe, Familie - Beruf, Ausbildung, Arbeit, Institutionen)
- Hilfestellung und Unterstützung bei Entscheidungsschwierigkeiten,
Klärungsfragen, Orientierungsanliegen, Bewältigungsproblematiken,
Sinn- und Existenzfragen
- Ermutigung zu veränderten Erfahrungen in neuen Lebenssituationen
- Interkulturelle, pädagogisch- therapeutische Beratung (Schul,
Jugendliche und Kinder)
- Supervision und Couching
Feldenkrais- Gesund sein heißt beweglich bleiben
Geschmeidigkeit, Kraft und Leistungsfähigkeit
.

Die Feldenkraismethode bietet:
- verbesserte Beweglichkeit
- Vorbeugen von Schmerzen
- Koordination und verbesserte Haltung
- Abbau von Stress und Verspannungen
- größere Leichtigkeit in der Bewegungsausführung
- erhöhte Leistungsfähigkeit und Ausdauer
- Verbesserung der Wahrnehmung
- erhöhte Lernfähigkeit
- mehr Kraft und Lebendigkeit
- Rhythmus und Stimmbildung
- funktionale Verbesserung bei Schmerz und Bewegungseinschränkungen
SELBSTKONFRONTATION - Das offene Gespräch /
Biografiearbeit / personzentrierte Aufstellungen für Gruppen
oder in Einzelsitzungen
A) Personzentrierte Beratung im offenen Gespräch
ist eine qualifizierte Hilfestellung und Begleitung in Fragen
der eigenen Lebensgestaltung sowie der Problem-, Konflikt- oder Krisenbewältigung.
Es ist eine Hilfestellung, die über Ratschläge hinaus geht
und ganzheitlich orientiert ist, ganz auf die Person abgestimmt und
bei den jeweiligen sozialen und persönlichen Lebensformen ansetzt.
Ich als Berater verstehe mich dabei als Helfer und Teilnehmer im Sinne
eines Förderers für das Weiterkommen der Person.
Dieser Beratungsansatz geht auf Carl Rogers zurück (weitere Information
unter: http://www.guidomoser.com/guido/rogers.htm). Das zugrunde liegende
Menschenbild besteht unter anderem in der Annahme, dass der Mensch
in einem ständigen Veränderungsprozess steht und die Fähigkeit
besitzt, sich konstruktiv zu entwickeln und eigenverantwortlich zu
entscheiden.
B) Biographiearbeit: "Ich bin, wer ich geworden
bin. Ich bin aber auch, wer ich noch werden kann" (Peter Schmid)
- in meiner Lebensgeschichte bin ich, was ich gelernt habe, zu sein.
So ist meine Vorstellung von mir entstanden, und so, wie ich mich
wahrnehme, gestalte ich auch meine Beziehungen. Zugleich hege ich
Hoffnungen und Ängste, habe Träume und Befürchtungen
für die Zukunft. In der Gegenwart fließt Vergangenes und
Zukunft ineinander. Beim diesem Workshop kann ich meine Spuren zurückverfolgen
und voraus schauen. Gearbeitet wird auch verschiedenen Ebenen, ganz
nach den Bedürfnissen der Teilnehmer/Innen: Im Gespräch,
durch Körperarbeit, nonverbale Kommunikation, Theater usw.
C) personzentrierte Aufstellungen, beispielsweise
im Gegensatz zu Hellinger oder Jodorowsky, werden nicht vom Leiter
gemacht und werden nicht durch Regeln bestimmt, sondern entstehen
aus dem kreativen Zusammenspiel in der Gruppe.
Kinder im Spiel stellen alles auf, was sie brauchen, und beziehen
sich in ihrer ganzen Art darauf. Aufstellungen sind Momentanaufnahmen
von inneren Bildern. Wir arbeiten u. a. mit Symbolen, mit Körpersprache,
Körpersignalen, Objekten, mit Geschichten und Erzählungen
usw. Durch die Aufstellung im Raum werden neue Sicht- und Handlungsweisen
erkannt. Der Einzelne bestimmt Form und Inhalt seiner Aufstellung.
Die Gruppe unterstützt ihn dabei.
.
CLOWNSZEIT - FEHLERFREUDE - Jeder Mensch ist ein
Clown, aber nur wenige haben den Mut, es zu zeigen

Über den Perfektionisten staunt man, den Clown
liebt man. Er hat viel Lebensweisheit, kennt vor allem seine Schwächen
und zeigt sie. Das macht ihn groß und stark. Es gibt nichts
Schöneres, als zu lernen, über die eigene Unvollkommenheit
zu lachen. Indem ich meine Enge, meinen Neid, meine Ängste, meinen
körperlichen Unvollkommenheiten spiele und zeige, werde ich immer
freier und entdecke dadurch eine größere Gelassenheit und
Kreativität, auch mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen.
Egal, was ich mache, ich versuche fast mit einer kleinen Leidenschaft,
Fehler zuzulassen und sie zu fördern, wo ich sie spüre.
Dahinter ist nicht die Freude, über den Fehler das Richtige zu
finden, damit ich daraus lernen kann, sondern die Freude der Überraschung,
was geschieht, wenn man den Fehler macht - die Fehlerfreude.
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THEATER - Meine Rollen, meine Masken,
wo bin ich

Theaterspielen bietet die Möglichkeit zur Selbsterfahrung.
Ich brauche nicht immer gegen mein Verhalten, das ich nicht mag, ankämpfen
und mich ermüden, indem ich es verstecke. Im Gegenteil: Im Theater
kann ich alles zeigen und die einsamsten, frustrierendesten Tiefpunkte
wie glanzvolle Heldentaten erleben.
Wenn ich einer meiner Seiten bewusst bin, bin ich freier und habe
einen erweiterten Handlungsspielraum, auch im täglichen Leben.
Ich kann mich durch die verschiedensten Rollen besser kennen lernen
und auch verborgene Seiten entfalten.
Diese Arbeit richtet sich an alle, die lernen möchten, selber
die eigenen Lebenssituationen durchs Spiel in die Hand zu nehmen und
zu bestimmen. So bekommt mein Theaterspiel eine Qualität, in
der ich lernen kann, im Leben meine Rolle zu finden und andere dabei
zu unterstützen.
Ich werde im Sprechen sicherer, freier und wirkungsvoller,
bewege mich selbstbewusster und natürlicher, lerne zu improvisieren,
damit ich mich in allen Lebenssituationen kreativ, engagiert und persönlich
einbringen kann. Den anderen nehme ich auch lebendiger und frischer
wahr, wenn ich selber lebendiger bin.
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