Wintermärchen

 

ein e-mail- Comic in Fortsetzungen

von

Danielsupersoft

 

 

Sechster Teil:

Die Schneelawine

 

 

Wie oft muss eigentlich noch betont werden, dass das hier in keinster Weise ein Pokemon- Comic ist???

 

 

„Hallo?“

„Leise jetzt, damit uns niemand hört!“

„Oh – da sind ja noch die anderen beiden!“

„Dann nehmen wir eben eine andere Säge und zersägen das Eisentor.“

„Los! Angriff mit Gebrüll!“

 „Los! Sucht nach dem Mädchen!“

 

Dieses ist aber bereits mit den drei Kühen in den Tiefen der Kanalisation verschwunden…

…und gelangt alsobald ins Freie, denn die Kühe Muh, Huh und Wuh sind kluge Tiere und finden den richtigen Weg.

 

Inzwischen auf der anderen Seite des Schlosses:

Die Zappertinger sägen ein Loch ins Eingangstor und stürmen das Schloss.

Es ist leer…

…denn alle Soldaten suchen in der Kanalisation nach dem entflohenen Mädchen, alle Dienerinnen und der Zeremonienmeister suchen nach den entlaufenen Kühen und der König wartet im Kerker auf seine Männer.

Er ist schon ganz ungeduldig und möchte dem Mädchen endlich alle Finger absägen.

Bald finden die Zappertinger Revoluzionäre…

…den König allein im Kerker.

Sie schließen einfach die massive Stahltür, freuen sich über den schnellen Sieg…

…und suchen die königlichen Schatzkammern zum Plündern. Stattdessen geraten sie in die königlichen Weinkeller…

…und singen dort so betrunken wie falsch und laut,

 dass das ganze Schloss in seinen Grundfesten erzittert.

Die Erschütterung löst – es hat die ganze Zeit über geschneit und der Schnee lastet schwer auf den Hängen des Bergs – eine Lawine aus,

 die den Ausgang aus der Kanalisation, den Huh, Wuh und Muh mit dem Mädchen noch vor kurzem gefunden und benutzt haben, völlig verschüttet,

 

wodurch die gesamte königliche Leibwache mit dem König gefangen ist.

 

5. Teil

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