Wintermärchen
ein e-mail-
Comic in Fortsetzungen
von
Danielsupersoft

Blick durch die königliche Kristallkugel
Fünfter Teil
Im
königlichen Verließ

„Die Katze!
Sie wollte mich nur von zu Hause weglocken, um mit der Eisenbahn zu spielen!
Das Pferd braucht mich nur, um die Skier zu bekommen, und die
Kältewimmerfieberphantasie riet mir, wegzurodeln, wodurch ich in den Bauch des
Fisches geriet. Alle nützen mich nur aus.“

„Eine
Kältewimmerfieberphantasie? Das bist nur du selbst. Und, abgelenkt von dieser
dummen Kugel, hast du mich losgelassen. WACHE! HERBEI! ERGREIFT DIESES MÄDCHEN
UND SÄGT IHM ALLE FINGER AB!“

„Melde gehorsamst, o König: Die Säge ist im Keller. Sollen wir sie
heraufholen oder das Mädchen mit hinunter nehmen?“

„Führt sie ab. Ich komme
mit. Das Schaupiel will ich mir nicht entgehen
lassen.“
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„…und wir können nicht länger zulassen, dass uns der König Immer Alles Interes- sante von unserer Beute wegnimmt! Revolution!!!“ |
ist ja als
einziger nie beim Erbeuten von
Eistieren mitgekommen“, sagt einer aus der Zuhörerschaft zweifelnd, „er ist
immer allein in Zappering geblieben“, doch niemand
hört auf ihn, denn ein anderer, revolutionswilligerer, sagt: „Trotzdem. Wo er
Recht hat, hat er Recht. Nehmt eure Sägen und Brechstangen! Auf in den Kampf!“

Und sogleich
ertönt der Schlachtruf des Pöbels.

Das Mädchen
schreit verzweifelt um Hilfe, aber niemand kümmert sich darum.

„Melde gehorsamst, o König, dass auch im Keller keine Säge zu
finden ist.“
Zangen,
Messer, Speere, Nägel, alles findet sich hier, nur keine Säge kommt zum
Vorschein.

beim Suchen,
darf man nicht fluchen.“
bis ihr die Säge gefunden habt!“
„Hilfe, Hilfe!“


Die Zapperinger in Aufruhr, angeführt vom Grenzer, kämpfen sich
durch den Schnee.
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Ich klopfe erst mal… |

„Hallo!
Hätten Sie vielleicht eine Säge? Wir bräuchten dringend eine, können unsere im
Keller aber nicht finden.“
„Er braucht eine Säge, sagt
er…“


„Danke, der
Herr!
Gut, dass Sie
vorbeigekommen sind!“
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Herr König! Wir haben… …eine Säge
gefunden!“ |
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Gleichzeitig
eilen zwei Botschafterinnen aus den königlichen Stallungen herbei, um dem
König zu sagen, dass die heiligen Kühe Huh, Muh und Wuh
entlaufen sind. Jemand hat in seiner Eile, eine Säge zu finden, die Ketten
nicht richtig verschlossen.

Der König
findet solcherlei Stresssituationen lästig.


„Hätte ich
mich nur niemals verstecken wollen!“, denkt das Mädchen betrübt. Dann sieht es
sich in seiner Zelle um.

Die Stahltür
ist fest verschlossen, die Holzbank am Boden und an der Wand festgeschraubt.
Das Mädchen
schaut zur Decke:

Zwei
Spinnweben, eine verstaubte Lampe mit einer zerbrochenen Glühbirne.
Das Mädchen
betrachtet den Boden:
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