Francesco Valdambrini
 

Trikordale
Musik

ARCA MUSICA

Daniel
Oberegger

Pagina in italiano




















Trikordale
Musik

ARCA MUSICA

Daniel
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Francesco Valdambrini, Komponist, 1933 in Turin geboren, ist der Begründer der neuen Trikordalen Musikschule, welche seit etwas mehr als zehn Jahren schon eine gewisse Anzahl von erfolgreichen Komponisten in Europa zählt.
Auf die Festlegung der Funktionen dieser neuen Kompositionstechnik und deren Gebrauch kam Valdambrini durch seine breite, langjährige Erfahrung im Gebiet der atonalen, zwölftönigen und strukturellen Musik, die ihn als produktiven Komponisten von aufwendigen Musiktheater-, symphonischen, kammermusikalischen Werken sah. In diesem Sinne kam Valdambrini, nach seiner ersten großen musikalischen Erfahrung mit dem großen italienischen Zwölftonkomponisten Luigi Dallapiccola, in den 50er- Jahren, 1960 nach Wien, um die Kapellmeisterschule von Hans Swarowsky zu besuchen, und er traf sich mit Prof. Hanns Jelinek, der ihn gleich in seinem Zwölfton- Seminar engagierte, woraus eine feste Freundschaft und langjährige Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Zwölftonmusik entstand.
Eigentlich waren es in den 60er- Jahren der damaligen Wiener Musikakademie wenige, vielleicht zu wenige Personen, die endlich, nach der Nazizeit und nach dem Krieg, die Zwölftonmusik der Schönbergschen Wiener Schule ehrten, und diese waren hauptsächlich Hanns Jelinek, Karl Schißke und Valdambrini, der im Jahre 1963 die Lehrstelle für "Stilkunde für die zeitgenössische Musik" bei der Musikleitungsabteilung der Wiener Musikakademie bekam. So ist noch heute bei vielen ehemaligen Schülern aus den 60er- Jahren, heute Musikprofessionisten aller Welt, und besonders Wiener und Österreicher, in Erinnerung, als ein Italiener, der nach Wien kam um die Zweite Wiener Schule von Schönberg zu erklären.
In den letzten Jahren ist Valdambrini Direktor der Musikkonservatorien von Triest und Venedig gewesen.

Hörbeispiele Trikordaler Musik von Francesco Valdambrini (Ausschnitte)
im mp3- Format:

Beginn (mp3, 1372k) und "Ralfsgesang" (mp3, 879k) aus "Concertato Tricordale", Orchesterwerk für Fl, Picc, 2Ob, 2Kl.inB, 2Fg, 4Hr.inF, Tr.inC, 2Tr.inB, 3Pos, Harfe, Pauken, Schlagwerk (2Spieler), Streicher. - LSO- Symphonieorchester unter der Leitung von Ralf Weikert

"Tobjasglöckchen" (mp3, 947k) und "Gesang" (mp3, 875k) aus "Sonanza Infinita" für Klavier Solo mit der Dauer von 50 Minuten ohne Unterbrechung. Dies ist das erste große Werk von Trikordaler Musik, in der sich das Vorhaben entfaltet, eine neue, unendliche Klangwelt zu realisieren, welche die bisherigen vielen kompositionstechnischen Organisationen der Noten innerhalb der temperierten Skala verläßt und alles durch die kleine "tricordo"- Einheit neu organisiert, deren Klangäußerung sprachlich eine unendliche Weltanschauung des Geistes bestrebt. - Andrea Cristofolini, Klavier

"Carme" für Violine und Klavier (mp3, 762k) - Maria Odorizzi (Vl), Franz Bazzani (Klv)

Cantica Italiana (mp3, 368k) für Sopran, Kl.inB und Klv ("Quinta cantica" - "Ritrovato Tricordale in forma di trio"), Text: Lorenzo de Medici: "Canzona di Bacco", Manuela Demetz (Sopran), Roberto Gander (Kl), Eduard Demetz (Klv).

"E vidi Lume in forma di rivera" nach Texten von Dante Alighieri für Sopran, Alt, Bariton, Fl, Kl. in B, Vib. - 1. Ausschnitt (mp3, 380k) - 2. Ausschnitt (mp3, 365k) Ensemble Nova, Colin Mason